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Sicherheitsprobleme bei Cobra-Tram

Die Zürcher Cobra-Trams fallen wegen technischen Problemen teilweise aus. Diese sind laut den Verantwortlichen auf eine fehlerhafte Gelenkstange am Fahrwerk zurückzuführen.

21.03.2019 / 15:18 / von: mma
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Die Gelenkstangen der Cobra-Trams machen Schwierigkeiten und müssen ersetzt werden. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

Die Gelenkstangen der Cobra-Trams machen Schwierigkeiten und müssen ersetzt werden. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) müssen kurzfristig «Massnahmen von gewisser Tragweite» auf dem Tramnetz treffen, wie sie in einer Medieneinladung schreiben. Das Problem sind die Gelenkstangen an den Cobra-Trams. Diese könnten Risse enthalten und brechen. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Entgleisung.

Um die Gelenkstangen bei allen Trams zu kontrollieren, werden diese in den nächsten 10 Tagen abwechselnd aus dem Verkehr gezogen. Nach den Kontrollen werden die fehlerhaften Gelenkstangen laufend ersetzt. Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, fahren die noch nicht kontrollierten Trams mit reduzierter Geschwindigkeit.

Diese Massnahmen haben Auswirkungen auf den Fahrplan, so die VBZ. Es könne zu Verspätungen und Anschlussbrüchen kommen. Auf den Linien 2, 3, 4, 5, 6, 13 und 17 verkehren die Cobras mit verringerter Geschwindigkeit. Auf den Linien 7, 10, 11, 12 und 14 verkehren keine Cobra-Trams. Somit ist das barrierefreie Einsteigen erschwert. Auf den Linien 8 und 15 gibt es keine Änderungen zum Normalbetrieb. Die Linien 10 und 12 der VBG werden mit Tram 2000 mit Pony-Anhänger bedient.

Wie lange der Fahrplan beeinträchtig wird, können die Verantwortlichen noch nicht abschätzen.

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