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So wird das 14. Zurich Film Festival

Vom 27. September bis 7. Oktober steht Zürich zum 14. Mal im Zeichen des Films. Am Zurich Film Festival warten Stars wie Johnny Depp oder Judi Dench, Filmpremieren, die neuesten Serien und jede Menge Hollywood-Feeling am «Grünen Teppich».

13.09.2018 / 17:23 / von: abl/sda
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Die beiden Festivaldirektoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri stellten das Programm des 14. ZFF vor. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Die beiden Festivaldirektoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri stellten das Programm des 14. ZFF vor. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

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Am 14. Zurich Film Festival, das am 27. September in Anwesenheit von Bundesrat Ueli Maurer startet, werden während elf Tagen die neusten Filme aus 48 Ländern gezeigt. Unter den 162 Produktionen sind 42 Erstlingswerke, 12 Weltpremieren, 16 Schweizer Filme und 2 Retrospektiven.

Die beiden Festivaldirektoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri erklären im RADIO TOP-Beitrag, was Besucher dieses Jahr alles erwartet:

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Wie schon im Vorfeld der Pressekonferenz bekanntgegeben, werden internationale Promis wie die britische Schauspielerin Judi Dench oder Hollywoodstar und Musiker Johnny Depp über den Grünen Teppich schreiten. Mit Max Hubacher, Joel Basman oder Sabine Timoteo werden auch heimische Filmgrössen persönlich anreisen.

Das ZFF bietet neben Promis auch wieder einige Highlights auf der Leinwand, darunter «A Star Is Born» mit Bradley Cooper und Lady Gaga. Die Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers um einen Country-Star und eine an sich zweifelnde Sängerin, feierte am diesjährigen Filmfestival in Venedig seine Weltpremiere. Andere Highlights sind beispielsweise der Eröffnungsfilm «Green Book» mit Viggo Mortensen oder der Schweizer Film «Der Läufer».

Ein grosser Teil der programmierten Filme dreht sich um Jugendliche und dysfunktionale Familien. Auch vieldiskutierte Themen wie Politik und Gesellschaft stehen im Mittelpunkt. «So sind Filme zur aktuellen Weltpolitik zwischen Russland und Amerika genauso auffallend häufig vertreten wie Werke über starke Frauen, die Emanzipation und den Umgang mit sexuellen Übergriffen nicht aus einer Opferhaltung heraus thematisieren», sagte Co-Direktor Karl Spoerri.

In dem Zusammenhang sind auch die Nebenreihen wie «Neue Welt Sicht» - dieses Jahr mit dem Fokusland Italien - und «Border Lines» sowie die neuen Sektionen «ZFF Series» und «Hashtag» zu erwähnen. Letztere widmet sich mit acht Filmen dem Thema «Big Data» und zeigt damit, wie die Digitalisierung den Alltag und die Industrien verändert. 

Wie immer wartet das Zurich Film Festival mit einem attraktiven Rahmenprogramm auf. Im Rahmen der ZFF Masters wird neben Regisseur und «A Tribute to...»-Award-Gewinner Wim Wenders oder dem für sein Lebenswerk geehrten Schauspieler Donald Sutherland auch der Künstler und Filmemacher Julian Schnabel erwartet.

Apropos Auszeichnungen: Das ZFF vergibt dieses Jahr zum ersten Mal ein Goldenes Auge für die beste Serie und arbeitet mit dem Streaming-Riesen Netflix zusammen.

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