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Stadt Zürich will Sans-Papiers und Obdachlose unkompliziert impfen

Im Ambulatorium Kanonengasse in der Stadt Zürich erhalten Menschen in schwierigen Lebenssituationen ab Mitte Juni eine Covid-19-Schutzimpfung. Das Angebot soll niederschwellig gehalten werden und steht Menschen wie Obdachlosen, Sans Papiers und Sexarbeitenden zur Verfügung.

10.06.2021 / 10:08 / von: mle/sda
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Im Ambulatorium Kanonengasse in der Stadt Zürich erhalten Menschen in schwierigen Lebenssituationen ab Mitte Juni eine Covid-19-Schutzimpfung. (Symbolbild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Im Ambulatorium Kanonengasse in der Stadt Zürich erhalten Menschen in schwierigen Lebenssituationen ab Mitte Juni eine Covid-19-Schutzimpfung. (Symbolbild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

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Die Stadt Zürich bietet Sans-Papiers, Obdachlosen, Sexarbeitenden und anderen Menschen ohne regulären Zugang zur Gesundheitsversorgung ab Mitte Juni die Möglichkeit, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Der Zugang zur Impfung soll möglichst unbürokratisch erfolgen.

Das Ambulatorium Kanonengasse des Stadtärztlichen Dienstes werde das niederschwellige Impfangebot betreiben, teilte die Stadt Zürich am Donnerstag mit. Die benötigten Impfdosen werden vom Kanton zur Verfügung gestellt.

Impfwillige Personen brauchen laut Mitteilung keine Krankenversicherung und müssen sich auch nicht ausweisen. Die medizinischen Voraussetzungen für die Impfung werden wie üblich abgeklärt.

«Es ist wichtig, dass auch Menschen am Rande unserer Gesellschaft während der Pandemie eine angemessene medizinische Versorgung erhalten. Dazu gehört auch die Corona-Impfung», wird Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartementes, zitiert.

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