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Stadt Zürich erwartet corona-bedingte Verspätungen am Abstimmungssonntag

Am 27. September steht ein dicht gedrängter Abstimmungssonntag an. Die Coronamassnahmen machen das Auszählen der Stimmen aber anspruchsvoll. Zürich warnt daher bereits vor Verspätungen.

18.09.2020 / 16:55 / von: sfa
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Die Stimmenzähler arbeiten am 27. September unter erschwerten Bedingungen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Stimmenzähler arbeiten am 27. September unter erschwerten Bedingungen. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

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Die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher geben am 27. September ihre Stimme zu gleich 13 Vorlagen ab – darunter die fünf nationalen Vorlagen (u.a. die Begrenzungsinitiative und das Jagdgesetz). In Zürich kommt zusätzlich unter anderem der Gestaltungsplan für das umstrittene Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal zur Abstimmung.

Das Auszählen der Ergebnisse ist bei 13 Vorlagen sowieso schon eine Mammutaufgabe. Die Coronapandemie erschwert das Auszählen zusätzlich, wie die Stadt Zürich in einer Mitteilung schreibt: Beim Auszählen wird nämlich ein strenges Schutzkonzept angewendet. Die Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler werden zwar wie immer in Turnhallen arbeiten. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, werde der Personalbestand aber etwas tiefer gehalten. Die Stadt warnt schon mal vor, dass es wegen des Coronavirus für einmal etwas länger dauern könnte, bis die Resultate vorliegen.

Keine Last-Minute-Stimmabgabe kurz vor Urnenschluss

Auch für die Stimmenden gibt es wegen des Virus Änderungen: Für den Urnengang vom 27. September sind nur zwei Stimmlokale geöffnet, das Stadthaus und das Tramdepot Oerlikon. In diesen beiden Lokalen können die Stadtzürcherinnen und -zürcher aus allen Wahlkreisen am Samstag (07.00 – 17.00 Uhr) sowie am Sonntagmorgen (07.00 – 12.00 Uhr) ihre Stimme abgeben. In den übrigen Stimmlokalen, darunter in jenem am Hauptbahnhof Zürich, könnten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, daher bleiben sie geschlossen.

Bei den beiden geöffneten Stimmlokalen im Stadthaus und im Tramdepot Oerlikon gibt es separate Ein- und Ausgänge, für die Stimmenden gilt eine Maskenpflicht. Trotz all dieser Vorsichtsmassnahmen ruft die Stadt die Stimmbevölkerung dazu auf, die Stimme wenn möglich brieflich abzugeben. Möglich ist das bis Dienstag. Bis Sonntagmittag kann das Stimmcouvert ausserdem in den Briefkasten beim Stadthaus geworfen werden. Unbedingt zu vermeiden seien Last-Minute-Stimmabgaben direkt vor Urnenschliessung am Sonntagmittag, so die Stadt.

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