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Stadt Zürich rechnet mit hohen Defiziten

Die Stadt Zürich legt ein Budget 2023 und einen Finanzplan bis 2026 mit Roten Zahlen vor: Trotz dieser Defizite bleibe die Stadt auch in den kommenden Jahren handlungsfähig. Dank des Eigenkapitals und den reduzierten langfristigen Schulden, hält der Stadtrat fest.

27.09.2022 / 18:06 / von: sda/cfi/kwi
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Die Stadt Zürich rechnet für die kommenden Jahre mit einem Defizit. ( Symbolbild KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

Die Stadt Zürich rechnet für die kommenden Jahre mit einem Defizit. ( Symbolbild KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA)

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Das am Dienstag präsentierte Budget 2023 der Stadt Zürich weist einen Gesamtaufwand von 10,315 Milliarden Franken aus. Unter dem Strich wird ein Minus von 173,5 Millionen Franken resultieren. Auch in den Jahren von 2024 bis 2026 werden weitere Defizite zwischen 170 und 239 Millionen Franken erwartet.

RADIO TOP hat mit Stadtrat Daniel Leupi über das Budget 2023 gesprochen:

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Am Steuerfuss will der Stadtrat nicht rütteln. Er will ihn unverändert bei 119 Prozentpunkten belassen. «Es gibt weder einen Spielraum für eine Senkung des Steuerfusses, noch ist eine Erhöhung notwendig», wird Finanzvorstand Daniel Leupi (Grüne) in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert.

«Der Stadtrat richtet seine Finanzpolitik weiterhin auf Stabilität aus», heisst es weiter. Dank früheren positiven Rechnungsabschlüssen konnte das Eigenkapital erhöht werden. Zudem sanken die langfristigen Schulden seit 2014 um rund 1,5 Milliarden Franken. «Mit dieser guten Ausgangslage können wir die grossen Herausforderungen für den städtischen Finanzhaushalt angehen.»

Klimaschutz, Wachstum und Unsicherheiten

Das Budget 2023 und der Finanzplan bis 2026 seien geprägt vom anhaltenden Wachstum der Stadt, den Investitionen in den Klimaschutz, der Finanzierung der städtischen Leistungen sowie den wirtschaftlichen Unsicherheiten, hält der Stadtrat fest.

So steigt unter anderem der Personalaufwand im kommenden Jahr um knapp 170 Millionen auf 3,268 Milliarden Franken an. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass wegen höheren Schülerzahlen mehr Lehrpersonen beschäftigt werden müssen. Zudem werden die Betreuungsangebote in der Stadt ausgebaut. Wie es in einer Mitteilung heisst.

Bei den Steuereinnahmen erwartet der Stadtrat mit 3,367 Milliarden Franken ein kleines Plus von 269,2 Millionen Franken, zu dem sowohl die natürlichen Personen als auch die Unternehmen beitragen.


 

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