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Stadtpolizei Zürich und VBZ setzen sich für mehr Zivilcourage ein

Die Stadtpolizei Zürich und die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben eine neue Präventionskampagne lanciert: Mit «Andrea kann HEH! Und du?» soll die Bevölkerung für Zivilcourage sensibilisiert werden. Die Polizei hilft mit einem Live-Experience-Projektor, das richtige Verhalten zu trainieren.

17.04.2018 / 16:36 / von: cde
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Mit der Kampagne «Andrea kann HEH! Und du?» soll die Bevölkerung für Zivilcourage sensibilisiert werden. (Symbolbild: pixabay.com/Anemone123)

Mit der Kampagne «Andrea kann HEH! Und du?» soll die Bevölkerung für Zivilcourage sensibilisiert werden. (Symbolbild: pixabay.com/Anemone123)

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Ziel der zwei Jahre dauernden Kampagne sei es, die Menschen in ihren Handlungskompetenzen zu stärken, damit sie in Alltagssituationen zivilcouragiert handeln können, teilten Stadtpolizei und VBZ am Dienstag gemeinsam mit. Sie denken dabei an Situationen von Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing oder Vandalismus. Kurz: wenn immer grundlegende Anstands- und Verhaltensregeln verletzt werden.

Die beiden Institutionen wollen mit der Botschaft «Andrea kann HEH! Und du?» die Bevölkerung direkt ansprechen. «HEH!» stehe dabei für «Hinschauen! Einschätzen! Handeln!». Denn oft reiche es, wenn jemand hinschaue, damit eine Situation nicht eskaliere, wird Rolf Nägeli, Chef Prävention der Stadtpolizei Zürich, in der Mitteilung zitiert.

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Ein kopfloses Handeln wünschen sich aber weder die VBZ noch die Stadtpolizei. «Wer etwas sieht, sollte zunächst einschätzen, wie gefährlich die Situation ist, und was man tun kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen», sagte Nägeli. Je nach Situation kann dies selber helfen, andere zum Helfen auffordern oder direkt die Polizei rufen sein.

Nicht immer ist aber klar, welches Verhalten in welcher Situation das richtige ist. Konkrete Geschichten, in denen zivilcouragiert gehandelt wurde, sollen der Bevölkerung deshalb als Anleitung dienen. Zudem wird die Stadtpolizei in den kommenden zwei Jahren mit einem Live-Experience-Projektor unterwegs sein. Damit kann das richtige Verhalten interaktiv geübt werden.

Ein Online-Selbsttest, der zusammen mit der Universität Zürich entwickelt wurde, ergänzt die Trainingsmöglichkeit. Dabei werden die Teilnehmer angeregt, ihre persönliche Einschätzung zu reflektieren. Auch werden ihnen mögliche Formen von Zivilcourage aufgezeigt und Tipps von Experten zeigen, welches Verhalten in einer konkreten Situation ratsam und welches ungünstig ist.

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