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Nach Vorwurf der Vetterliwirtschaft: Zürcher Schulleiter verzichtet

In der Stadt Zürich haben Vetterliwirtschafts-Vorwürfe dazu geführt, dass ein SP-Schulleiter seine Stelle nicht antritt. Er wurde ausgerechnet von jenem Gremium gewählt, dem er als Schulpräsident selber vorstand. Zudem hat er von der Stadt 650'000 Franken Abgangsentschädigung kassiert.

21.07.2021 / 16:37 / von: sda/jmi
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In der Stadt Zürich haben Vetterliwirtschafts-Vorwürfe dazu geführt, dass ein SP-Schulleiter seine Stelle nicht antritt.(Bild:www.stadt-zuerich.ch)

In der Stadt Zürich haben Vetterliwirtschafts-Vorwürfe dazu geführt, dass ein SP-Schulleiter seine Stelle nicht antritt.(Bild:www.stadt-zuerich.ch)

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Wegen der vielen Rückmeldungen sei es ihm unmöglich, die Funktion als Schulleiter im Sekundarschulhaus Falletsche anzutreten, teilte der Sozialdemokrat am Mittwoch dem «Blick» mit. Seine Partei begrüsste diesen Entscheid, wie sie kurz darauf mitteilte.

Auslöser für die vielen Rückmeldungen war ein Artikel im «Tages-Anzeiger». Dieser machte publik, dass der bisherige Schulpräsident ausgerechnet von jenem Gremium zum Schulleiter gewählt wurde, dem er als Schulpräsident selber vorstand. Die SP selber bezeichnete dies als «unsensibel».

Dies ist aber nicht das einzige Brisante an dieser Personalie: Die Stadt Zürich bezahlte dem 56-Jährigen gemäss Entschädigungsreglement eine Abfindung von 650'000 Franken - obwohl er wegen der neuen Stelle als Schulleiter freiwillig als Schulpräsident zurückgetreten ist.

Stadtrat will Entschädigungen kürzen

Auch die 650'000 Franken Abfindung sorgten bei der SP für Kritik. Sie kritisiere die zu hohen Abfindungsentschädigungen für Behördenmitglieder seit langem.

Bereits vor drei Jahren reichte die SVP einen Vorstoss ein, der eine Kürzung der Entschädigungen forderte. Erst jetzt liegt aber ein neuer Verordnungsentwurf des Stadtrats vor, der die Beträge kürzen will. Die SP begrüsse es sehr, dass es in Zukunft keine so hohen Entschädigungen mehr gebe, schreibt die Partei dazu.

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