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Stadtzürcher stimmen zum vierten Mal über neues Stadion ab

Am 27. September stimmt die Bevölkerung der Stadt Zürich zum insgesamt vierten Mal über ein neues Fussballstadion ab. RADIO TOP hat die Pro- und Contra-Argumente zusammengetragen.

21.09.2020 / 18:42 / von: mma
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Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung entscheidet am Sonntag, ob auf der Hardturmbrache wieder ein Fussballtempel entsteht. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung entscheidet am Sonntag, ob auf der Hardturmbrache wieder ein Fussballtempel entsteht. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Am Sonntag wird in Zürich zum vierten Mal über das Fussballstadion abgestimmt. Das Projekt «Ensemble» umfasst auf dem Hardturmareal ein neues Fussballstadion für 18'000 Zuschauer, dazu eine Genossenschaftssiedlung mit 174 Wohnungen und zwei Hochhäuser mit 570 Wohnungen. Das Stimmvolk muss nochmals über das Projekt abstimmen, wie schon 2018.

Die Argumente der Gegner und Befürworter – im Beitrag von RADIO TOP:

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Die IG Freiräume Zürich-West hat das Referendum gegen den Gestaltungsplan ergriffen und genügend Unterschriften gesammelt. Die Gegner führen in erster Linie ökologische Argumente ins Feld: «Das Hauptproblem ist, dass praktisch 55'000 Quadratmeter Stadtboden versiegelt werden, es wird also heisser im Quartier», sagt Lisa Kromer von der IG Freiräume Zürich-West. Zudem hätte die Stadt mit dem Letzigrund ja bereits ein Fussballstadion.

Dieses Argument klingt in den Ohren der Zürcher Fussballfans wie ein schlechter Witz. Der Letzigrund sei ein Leichtathletik- und kein Fussballstadion, so die geläufige Meinung. Auch die ökologischen Einwände lässt Elisabeth Schoch vom Pro-Komitee nicht gelten. «Dies ist lediglich ein Vorwand, damit die Gegner die Oase für sich behalten können.» Es seien bei diesem Projekt alle Vorgaben erfüllt. Zum Beispiel auch der Anteil an Sozialwohnungen. 

Gegen das Projekt sind die SP, die AL und die Grünen. Unterstützt wird es von den restlichen Parteien, dem Zürcher Stadtrat und den beiden Fussballclubs FC Zürich und GC.

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