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Städter fordern Städter im Bundesrat

Geschlecht und Herkunft. Das sind die beiden entscheidenden Kriterien für die Bundesratswahlen. Zumindest wenn es nach den Forderungen vieler Parlamentarier geht. Nun wird aber auch die Forderung nach einem urbanen Bundesrat laut.

12.10.2018 / 17:45 / von: rwa
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Das aktuelle Bundesratsfoto. (Bild: admin.ch)

Das aktuelle Bundesratsfoto. (Bild: admin.ch)

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Die St.Galler FDP-Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter ist bis jetzt die einzige Politikerin, die ihre Ambitionen auf den Bundesrat angemeldet hat. Die Zürcher FDP-Nationalrätin Regine Sauter hält sich noch bedeckt. Allerdings gab heute die Stadt-Zürcher FDP ihre Unterstützung für Sauter bekannt. Sie würde als Städterin die urbane und offene Schweiz vertreten. Aktuell kommen sechs von sieben Bundesräten aus eher ländlichen Regionen.

RADIO TOP-Beitrag zum Stadt-Land-Graben im Bundesrat:

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Auch der Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann ist der Meinung, dass urbane Gebiete im Bundesrat untervertreten sind: «Es gibt Themen, wo der Bundesrat eine offene und liberale Gesellschaft, wie sie in den Städten gelebt wird, zu kurz kommt.» Die Stadt-Zürcher SP-Nationalrätin Regine Sauter sieht dies ähnlich: «Beispielsweise bei der Drogenpolitik oder bei der Siedlungspolitik entscheidet der Bundesrat oft gegen die Städte.»

Ganz anders bewertet Nationalrat Mauro Tuena von der Stadt-Zürcher SVP dieses Thema: «Es gibt heute schon zu viele Kriterien für eine Bundesratskandidatur. Wenn jetzt auch noch die Stadt-Land-Frage gestellt wird, dann wird es noch schwieriger einen geeigneten Bundesrat zu finden.»

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