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Strassenbauprojekt: Dälliker Bäume sollen Veloweg weichen

Um einen Velostreifen zu bauen, muss eine Dälliker Baumallee gefällt werden. Einige Anwohner aus der Zürcher Gemeinde haben nun Einsprache gegen das Strassenprojekt erhoben. Zwei Kantonsräte unterstützen die Anwohner.

12.04.2021 / 18:32 / von: cba/mma
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Diese Bäume sollen einem Veloweg weichen. (Screenshot: TELE TOP)

Diese Bäume sollen einem Veloweg weichen. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Hauptstrasse in der Zürcher Gemeinde Dällikon ist aktuell sieben Meter breit. Im Zuge des Sanierungsprojektes soll die Strasse zwar auf fünf Meter verschmälert werden, auf beiden Seiten aber ein jeweils 1,5 Meter breiter Velostreifen entstehen. Um den benötigten Platz zu schaffen, sollen 28 Bäume am Strassenrand gefällt werden. Beim Kanton sind 26 Einsprachen zum besagten Projekt eingegangen.

Für Thomas Maag, Sprecher vom Tiefbauamt Zürich, war das Projekt eine Güterabwägung zwischen der Sicherheit für Velofahrer und dem Erhalt der Baumallee. Nach Untersuchung habe man die Sicherheit für Velofahrer stärker gewichtet. Der Zürcher SVP-Kantonsrat Christian Lucek sagt: «Man muss die verschiedenen Aspekt abwägen, denn die Strasse kann nicht unendlich vergrössert werden.» 

Auch die GLP-Kantonsrätin Karin Joss unterstützt die Anwohner aus Dällikon. Sie sagt: «Ich will, dass sämtliche Möglichkeiten geprüft, verglichen und bewertet werden und man so zu einbem breit gestützen Entscheid kommt.» Das Projekt ist aktuell beim Verwaltungsgericht hängig.

Im Beitrag von TELE TOP sprechen die Kantonsräte Christian Lucek und Karin Joss sowie Thomas Maag vom Tiefbauamt Zürich über das Strassenprojekt in Dällikon:

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