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Studenten wehren sich gegen UZH-Strafen

Mit einer Transparent-Aktion vor dem Haupteingang der Universität Zürich haben Studierende gegen die neue Disziplinarordnung der Uni protestiert. Ein Bündnis verschiedener studentischer Organisationen will sich nicht nur juristisch, sondern auch politisch gegen den Unirat wehren.

13.07.2020 / 10:52 / von: mle
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Ein Bündnis verschiedener studentischer Organisationen will sich nicht nur juristisch, sondern auch politisch gegen den Unirat wehren. (Bild: zVg/Kritische Politik Zürich/Juso Kanton Zürich)

Ein Bündnis verschiedener studentischer Organisationen will sich nicht nur juristisch, sondern auch politisch gegen den Unirat wehren. (Bild: zVg/Kritische Politik Zürich/Juso Kanton Zürich)

Die neue Disziplinarverordnung sieht unter anderem eine Geldstrafe von bis zu 4'000 Franken vor, wenn jemand plagiiert oder den Uni-Betrieb stört. (Bild: zVg/Kritische Politik Zürich/Juso Kanton Zürich)

Die neue Disziplinarverordnung sieht unter anderem eine Geldstrafe von bis zu 4'000 Franken vor, wenn jemand plagiiert oder den Uni-Betrieb stört. (Bild: zVg/Kritische Politik Zürich/Juso Kanton Zürich)

Mit einer Transparent-Aktion vor dem Haupteingang der Universität Zürich haben Studierende gegen die neue Disziplinarordnung der Uni protestiert. (Bild: zVg/Kritische Politik Zürich/Juso Kanton Zürich)

Mit einer Transparent-Aktion vor dem Haupteingang der Universität Zürich haben Studierende gegen die neue Disziplinarordnung der Uni protestiert. (Bild: zVg/Kritische Politik Zürich/Juso Kanton Zürich)

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Unterschiedliche studentische Organisationen, wie etwa das feministische Hochschulkollektiv, der Klimastreik an den Hochschulen und die kritischen Jurist*innen Zürich, haben sich in einem Bündnis zusammengeschlossen. Ebenfalls gegen die Disziplinarverordnung stellt sich der Verband der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH). Er ist der Ansicht, dass der Disziplinarstrafe die hinreichende gesetzliche Grundlage fehlt.

Mit der Transparent-Aktion vom Montag kündigt die Organisation an, sich nicht nur auf juristischem Weg gegen den Unirat zu wehren. Ausserdem verlangen die Studierenden nun auch auf parlamentarischem Weg nach Antworten. So haben Kantonsräte und Kantonsrätinnen der Juso eine Interpellation eingereicht, um mehr Informationen zum Disziplinarverfahren zu erhalten.

Wer stört, muss bezahlen

Am 25. Mai hat der Unirat der Universität Zürich die neue Disziplinarverordnung beschlossen. Diese soll per 1. September in Kraft treten und greift auf einen wesentlich erweiterten Sanktionskatalog zurück. Wer beispielsweise plagiiert oder den Uni-Betrieb stört, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 4'000 Franken oder einem gemeinnützigen Arbeitseinsatz bestraft werden.

Schriftliche Verweise, Geldbussen bis 1'000 Franken und «gemeinnützige» Arbeit kann der Universitätsanwalt neuerdings eigenmächtig aussprechen, während bisher sämtliche Fälle in der Disziplinarkommission behandelt wurden.

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