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SVP Thurgau wehrt sich gegen 99-Prozent-Initiative der JUSO

Im September stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die 99-Prozent-Initiative ab. Die Initiative fordert, dass das vermögendste Prozent der Bevölkerung mehr an den Staat abgeben muss. Ein Dorn im Auge der SVP Thurgau. Sie rechnet mit Unternehmenskonkursen.

03.08.2021 / 19:47 / von: rof/mco
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Die Thurgauer SVP-Nationalrätin, Diana Gutjahr setzt sich für starke Unternehmen ein. (Screenshot: TELE TOP)

Die Thurgauer SVP-Nationalrätin, Diana Gutjahr setzt sich für starke Unternehmen ein. (Screenshot: TELE TOP)

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«Unsere Initiative will, dass nur die reichen Leute, welche ein Kapitaleinkommen von beispielsweise über 100'000 Franken pro Jahr erhalten, durch Zinsen, Dividenden und Aktiengewinne höher besteuert werden und zwar zu 150 Prozent», erklärt Noëlle Ruoss, Präsidentin der Juso TG

Der daraus resultierende Mehrertrag soll Personen mit tiefen oder mittleren Einkommen zugutekommen, indem die Steuern für diese Personen gesenkt werden – so die Idee der Initianten.

Die Thurgauer SVP-Nationalrätin, Diana Gutjahr kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. Sie argumentiert, dass bei einer Annahme der Initiative die Unternehmen geschwächt werden. Falls es den Unternehmen schlecht geht, werden laut Gutjahr nicht nur ein Prozent der Bevölkerung bestraft, sondern hundert Prozent.

Am 26. September entscheidet das Schweizer Stimmvolk. Der Bundesrat und das Parlament empfehlen die Initiative zur Ablehnung. Mitte-rechts Parteien sind auch gegen die Initiative. Für die Initiative sind die linken Parteien.

Im Beitrag von TELE TOP erklärt Noëlle Ruoss, Präsidentin der Juso TG, was für die Initiative spricht. Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG nimmt die Gegenposition ein:

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