Pull down to refresh...
zurück

Swissôtel in Oerlikon schliesst – 270 Jobs fallen weg

Das Swissôtel in Zürich beim Bahnhof Oerlikon ist Geschichte: Das Hotel im Hochhaus wird geschlossen. Der Hotelkonzern AccorHotels will nur noch das Restaurant weiterbetreiben.

25.09.2020 / 11:59 / von: mma
Seite drucken Kommentare
4
Das Swissôtel in Oerlikon macht dicht. (Bild: swissotel.de)

Das Swissôtel in Oerlikon macht dicht. (Bild: swissotel.de)

4
Schreiben Sie einen Kommentar

Das Swissôtel in Zürich Oerlikon muss seine Türen per Ende November schliessen. Grund dafür ist die Coronakrise, wie «blick.ch» am Freitag berichtet. Die 347 Zimmer und Suiten des höchsten Hotels der Schweiz stehen grösstenteils leer.

Die Accor bestätigte am Freitag den entsprechenden Blick-Artikel. Die Coronakrise wirke sich in einem besonderen Ausmass auf die Hotel- und Tourismusbranche aus. Das zwinge Accor zu diesem Schritt, schreibt das Unternehmen.

Durch die Schliessung verlieren gemäss Blick-Angaben 270 Angestellte ihren Job, darunter sind auch Lernende. Die Accor selbst gibt zur Anzahl der betroffenen Mitarbeitenden keine Auskunft. 

Im 85 Meter hohen Haus sollen Business-Appartements entstehen.

Zürcher Städtetourismus noch nicht existenziell bedroht

Zürich Tourismus sieht die städtische Hotellerie dennoch nicht existenziell bedroht. Überraschend sei die Nachricht nicht gewesen, sagt Ueli Heer von Zürich Tourismus gegenüber RADIO TOP.

Die Zürcher Stadthotels seien aktuell nur zu 25 Prozent ausgelastet. Dennoch bestehe keine Gefahr, dass nach und nach alle Zürcher Stadthotels schliessen müssen.

Eine Einschätzung der Situation, im Beitrag von RADIO TOP:

audio

Im Interview mit TELE TOP sprechen Lorenz Keller, Unia Sektion ZH-SH und Markus Merki, Gemeinderat GLP über die Schliessung des Swissôtel in Zürich Oerlikon:

video

Beitrag erfassen

ehemaliger Swiss Arbeiter
am 14.10.2020 um 13:26
In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war. (Franklin D. Roosevelt)
Markus Eugster
am 27.09.2020 um 17:52
Ich war ein paar mal zu Gast im Swissotel Oerlikon, nicht zuletzt schätzte ich den Pool auf der zweitobersten Etage und das tolle Frühstücksbuffett.An dieser Stelle muss ich anmerken, dass es halt tödlich ist, in dieser Situation die Preise oben zu belassen. Sorry, aber als Freizeitreisender (aus Zürich) bezahle ich auf keinen Fall 150+ Franken für eine "Spassübernachtung". Für um die 100 Franken kam ich ein paar mal. Aber 150+, so wie die Raten jetzt und seit der Corona Krise sind... Nein... Somit auch ein bisschen selbstverschuldet, nicht wahr?
LB
am 25.09.2020 um 20:00
Das Swissotel ist Opfer der internationalen Corona-Situation. Vor Corona war es einer der Hotels, die vor allem Airline-Crews der Langstrecke und beispielsweise Gruppen aus China beherbergt hat neben sehr viel Geschäftsreisenden. Dieser Markt ist fast völlig zum Erliegen gekommen. Sprichwörtlich hat in letzter Zeit im Hotel kaum mehr ein Licht in den Hotelzimmern gebrannt. Schade, dass der Herr von der Unia nicht informiert ist. Hier hat das nämlich wirklich mit der ausbleibenden Nachfrage zu tun. Darüberhinaus - 25% Auslastung (oben genannt) ist Existenz bedrohend, da man bei so einer Auslastung nicht mal die üblichen Fixkosten eines Hotels decken kann.
Seahorse
am 25.09.2020 um 13:52
Traurig, wie die Wirtschaft an die Wand gefahren wird..... und wozu? Für eine Pandemie, die keine mehr ist? Im Verhältnis zum Anfang wird viel mehr getestet, aber die Fallzahlen sind nicht extrem hoch. Die Sterblichkeit liegt weit unter den Zahlen, die es bei der letzten schweren Grippewelle gab. Und jetzt? Firmdn, die schliessen, Arbeitslosenzahlen steigen, Existenzen werden vernichtet... wieso??