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Temposünder erhält nach Einsprache recht

Vor einem Jahr raste Martin Hofstetter in Buchs ZH in einer 40er-Zone mit über 70 in eine Radarfalle. Er wehrte sich gegen den Strafbefehl - mit Erfolg.

07.08.2020 / 17:50 / von: lny/ewe
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Martin Hofstetter erhielt vor Gericht recht. (Screenshot: TELE TOP/ Eliane Weiss)

Martin Hofstetter erhielt vor Gericht recht. (Screenshot: TELE TOP/ Eliane Weiss)

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Wegen der Hitze wurde im vergangenen Sommer das Tempolimit zwischen Dielsdorf und Buchs temporär halbiert. Über 250 Fahrer gerieten daraufhin in die Radarfalle. Einer davon ist Martin Hofstetter, er wurde in der 40er-Zone mit 72 km/h geblitzt. Jedoch fühlte er sich im Recht und erhob Einspruch gegen diesen Strafbefehl. Ansonsten hätte er mit einer saftigen Busse und gar mit einem Ausweisentzug rechnen müssen.

Jetzt erhielt er vor dem Bezirksgericht Dielsdorf recht. Der Grund dafür: bei Kreuzungen sind Tempolimiten aufgehoben, wenn dies nicht gekennzeichnet ist. In diesem Fall fehlte eine solch Kennzeichnung. Folglich war die Strecke, auf der die Radarfalle stand, wieder einer 80er-Strecke. Martin Hofstetter fordert nun andere Fahrer, die dieser Falle zum Opfer fielen dazu auf, das Geld bei den Behörden wieder zurückzufordern.

TELE TOP hat mit Martin Hofstetter über die Falle der Behörden gesprochen:

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