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Thurgauer Ständeratswahlkampf ist lanciert

Die SP hat heute bekannt gegeben, dass sie mit Nina Schläfli bei den Ständeratswahlen antritt. Damit sind gesamthaft vier Kandidaten für die Ständeratswahlen im Herbst bekannt.

16.05.2019 / 17:29 / von: rwa
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Fünf Thurgauer Parteien wollen in den Ständerat. (Bild: wikipedia.org unter Creative Commons)

Fünf Thurgauer Parteien wollen in den Ständerat. (Bild: wikipedia.org unter Creative Commons)

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Die SP war erst ein einziges Mal im Ständerat vom Kanton Thurgau vertreten. Nun wagen die Sozialdemokraten einen neuen Versuch. Die Parteileitung will Parteipräsidentin Nina Schläfli ins Ständeratsrennen schicken. 

RADIO TOP mit der aktuellen Ausgangslage der Ständeratswahlen:

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Bereits länger bekannt ist, dass die GLP mit Ueli Fisch antritt. Dass die Partei nun von links Konkurrenz erhält, stört den Thurgauer GLP-Präsident Robert Meyer nicht: «Wir haben diese Kandidatur erwartet. Es ist gut, dass Nina Schläfli antritt. Damit wird es ein offenes Rennen.» Umso mehr Kandidaten antreten, umso höher sei die Chance auf einen zweiten Wahlgang, ergänzt Meyer. 

Dieser Meinung ist auch Kurt Egger, Parteipräsident der Grünen im Kanton Thurgau. Deshalb wollen die Grünen auch noch einen Kandidaten präsentieren. Wer das sein könnte, ist aber noch unklar. Die linken Parteien haben aus Sicht von Egger sowieso nur in eine Chance, wenn es einen zweiten Wahlgang gibt: «Sollte es zu einem zweiten Wahlgang kommen, müssen sich die linken und grünen Parteien auf einen Kandidaten einigen.»

Grosser Favorit auf den frei werdenden Ständeratssitz ist SVP-Kandidat Jakob Stark. Der Thurgauer Regierungsrat bringt viel Erfahrung mit und ist im ganzen Kanton bekannt. Trotzdem sei die Wahl nicht selbstverständlich, sagt SVP-Präsident Ruedi Zbinden: «Gewählt ist man erst, wenn man gewählt ist.»

Die CVP will vor allem den Sitz ihrer Ständerätin Brigitte Häberli-Koller verteidigen. Die Partei müsse dafür sorgen, dass ihre Ständerätin bei all der Aufmerksamkeit, die die anderen Kandidaten bekommen, nicht in Vergessenheit gerät: «Es ist eine Herausforderung, dass Frau Häberli weiterhin bekannt bleibt, damit wir diese Wahl gewinnen können.

Gesamthaft dürften also fünf Parteien um die beiden Thurgauer Ständeratssitze kämfen.

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