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Umfahrung Grüningen: Regierungsrat startet Vorprojekt

Das historische Städtchen Grüningen soll vom Durchgangsverkehr befreit werden: Die Baudirektion wird für die im Jahr 2018 vorgestellte Lösung mit einer Calatrava-Brücke über das Aabachtobel nun ein Vorprojekt erarbeiten, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte.

18.06.2021 / 15:07 / von: jeh/sda
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Der Zürcher Regierungsrat startet für die Umfahrung von Grüningen das Vorprojekt. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Der Zürcher Regierungsrat startet für die Umfahrung von Grüningen das Vorprojekt. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Mit der Umfahrung werde das «Stedtli» zur autofreien Fussgängerzone, heisst es in der Mitteilung. Heute fahren täglich rund 5000 Fahrzeuge durch den national geschützten mittelalterlichen Dorfkern.

Inzwischen ist gemäss Mitteilung auch klar, was mit dem 1844 erstellten Strassendamm passiert, der nach der Inbetriebnahme der Umfahrung seine bisherige Funktion verlieren wird. Da er «als verkehrshistorischer Zeuge» den Kunststrassenbau des 19. Jahrhunderts dokumentiere, soll er erhalten bleiben.

Im Rahmen des Vorprojekts wird die Umfahrung, die auf einem Projekt der Calatrava Valls SA basiert, nun weiter konkretisiert und die Bewilligungsfähigkeit vertieft abgeklärt. Die grobe Kostenschätzung von 24 Millionen Franken wird ebenfalls weiter konkretisiert. Der Kredit für das Projekt wird anschliessend dem Kantonsrat und bei einem Referendum dem Volk vorgelegt.

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