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Uni Zürich sammelt Zecken um mehr über Krankheiten zu erfahren

Nach der Stechmücke ist die Zecke der zweitwichtigste Überträger von Krankheiten beim Menschen. Dabei steigen die von Zecken übertragenen Krankheiten immer mehr in der Schweiz. Dazu gehört vor allem die Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis kurz FSME. Um mehr über die Zecken zu erfahren, sammelt ein Team der Universität Zürich im Rahmen einer Studie Zecken.

28.05.2021 / 19:39 / von: eka/mle
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Um mehr über die Zecken zu erfahren, sammelt ein Team der Universität Zürich im Rahmen einer Studien Zecken. (Bild: TOP-Medien)

Um mehr über die Zecken zu erfahren, sammelt ein Team der Universität Zürich im Rahmen einer Studien Zecken. (Bild: TOP-Medien)

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Die Schweiz zählt mittlerweile als Risikogebiet von infektiösen Krankheiten die von Zecken übertragen wurden. Im Rahmen einer Studie sammelt ein Team der Universität Zürich in der ganzen Schweiz Zecken. Das Ziel der Studie ist, herauszufinden, was die Gesamtheit aller Viren in den Zecken ist, sagt der Leiter des Virologischen Instituts der Universität Zürich, Cornel Fraefel.

Bei der Sammlung verwendet die Doktorandin Stefanie Stegmüller ein Baumwolltuch, dass sie über die Wiese schwingt. Die Zecken nehmen durch ein Sinnesorgan Erschütterung wahr und krallen sich dann an das Tuch. Auf insgesamt 300 Quadratmeter sammeln Stefanie Stegmüller und ihr Team die Zecken ein.

Dabei spielt das Klima eine wichtige Rolle, denn die Zecken mögen gerne eine feuchte Umgebung, erklärt Stefanie Stegmüller. Nach der Sammlung werden die Zecken in den Tiefkühler gelegt. Später werden diese nach Alter und Spezies gruppiert um dann die Zecken auf Viren zu untersuchen. Die Studie dauert noch etwa zwei Jahre.

TELE TOP war bei der Sammlung der Zecken dabei:

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