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Universität und ETH Zürich distanzieren sich von Pro-Palästina-Demo

Die Universität Zürich und die ETH Zürich wollen eine auf Plakaten angekündigte Solidaritäts-Kundgebung für Palästina nicht dulden. Der Anlass sollte auf der Polyterrasse der ETH Zürich sowie in einem Raum der Universität Zürich stattfinden.

12.10.2023 / 14:23 / von: sda / nvi
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An der Universität und der ETH Zürich soll heute keine Demonstration stattfinden. (Bild: KEYSTONE/STR)

An der Universität und der ETH Zürich soll heute keine Demonstration stattfinden. (Bild: KEYSTONE/STR)

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«Solidarität mit Palästina - Intifada bis zum Sieg», heisst es auf den Plakaten, auf denen zu einer «Veranstaltung» in Zürich am Donnerstagabend aufgerufen wird. Um 18 Uhr soll es auf der Polyterrasse vor der ETH Zürich losgehen, für 19 Uhr wird auf einen Seminarraum der nahe gelegenen Universität Zürich (UZH) verwiesen. Als Veranstalter sind zwei marxistische Organisationen angegeben.


Sowohl die ETH als auch die UZH distanzierten sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA von der Veranstaltung. Beide werten den auf dem Plakat verbreiteten Aufruf zur «Intifada bis zum Sieg» als Aufruf zur Gewalt und verurteilen den Terrorangriff der Hamas auf Israel vom vergangenen Wochenende.


Die UZH wird dem studentischen Verein «Marxistische Studierende Zürich» daher keine Räumlichkeiten für die Veranstaltung zur Verfügung stellen, wie es bei der Medienstelle der UZH auf Anfrage hiess. Auch die ETH will eine allfällige Nutzung der Polyterrasse nicht einfach hinnehmen.


«Die ETH Zürich wird die Kundgebung im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf ihrem Gelände verhindern und Personen von der Polyterrasse wegweisen, sollten sie die Kundgebung trotz Verbot durchführen», teilte die Medienstelle der ETH Zürich auf Anfrage mit. Man sei über die Kundgebung nicht im Voraus informiert gewesen.

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