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UVEK bewilligt weitere Sondierbohrungen im Kanton Zürich

Das UVEK hat die Bewilligung für eine weitere Sondierbohrung erteilt. Ziel dieser Sondierbohrung ist es, ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle zu finden. Das Gebiet zwischen Eglisau, Bülach und Niederweningen ist nun in Untersuchung.

21.10.2019 / 11:08 / von: vme/sda
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Das Umweltdepartament UVEK hat eine weitere Sondierbohrung für ein Atommüll-Lager im Kanton Zürich bewilligt. (Bild: nagra.ch/Bohrplatz Bülach)

Das Umweltdepartament UVEK hat eine weitere Sondierbohrung für ein Atommüll-Lager im Kanton Zürich bewilligt. (Bild: nagra.ch/Bohrplatz Bülach)

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Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat im Kanton Zürich eine weitere Sondierbohrung für ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle bewilligt. Die Nagra kann nun auch im Gebiet Nördlich Lägern zwischen Eglisau, Bülach und Niederweningen den Untergrund untersuchen.

Damit hat das UVEK seit August 2018 15 Bewilligungen für Sondierbohrungen erteilt, wie es in einer Mitteilung des Departements vom Montag heisst. Davon sind zehn bereits rechtskräftig. In den kommenden Wochen und Monaten würden die Entscheide zu den weiteren Gesuchen folgen.

2016 bis 2018 hatte die Nagra beim Bundesamt für Energie (BFE) insgesamt 23 Gesuche für Sondierbohrungen eingereicht: Je acht in den beiden Standortregionen Jura Ost und Zürich Nordost und sieben in der Standortregion Nördlich Lägern.

Alle Gesuche wurden öffentlich aufgelegt. 472 Einsprachen sind zu den Gesuchen für die Sondierbohrungen in Jura Ost eingegangen, 99 zu denjenigen in Zürich Nordost und 132 Einsprachen zu den Gesuchen für Sondierbohrungen in Nördlich Lägern.

Mit den Sondierbohrungen untersucht die Nagra seit diesem Jahr den geologischen Untergrund genauer. Darauf gestützt will die Nagra voraussichtlich bis 2022 bekanntgeben, für welche Standortgebiete sie Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau von geologischen Tiefenlagern (Lager für hochradioaktive Abfälle, Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle oder Kombilager) ausarbeiten wird.

Voraussichtlich wird die Nagra nicht alle 23 beantragten Sondierbohrungen durchführen; die Untersuchungsergebnisse bestimmen die jeweils weitere Bohrplanung.

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