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Verbreitung von Covid-19 wird im Zürcher Abwasser untersucht

Im Kanton Zürich wird ein Abwassermonitoring eingeführt. Dieses soll Rückschlüsse auf den Verlauf der Covid-19-Pandemie erlauben. Auch neue Virus-Mutationen und andere Erreger sollen so erkannt werden.

30.04.2021 / 15:06 / von: mle/sda
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Aus der Kläranlage Werdhölzli in der Stadt Zürich werden schon seit Beginn der Covid-19-Pandemie Wasserproben entnommen und auf das Virus hin untersucht. Nun soll das Abwassermonitoring ausgeweitet werden. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Aus der Kläranlage Werdhölzli in der Stadt Zürich werden schon seit Beginn der Covid-19-Pandemie Wasserproben entnommen und auf das Virus hin untersucht. Nun soll das Abwassermonitoring ausgeweitet werden. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Der Vorteil der Abwasser-Analyse sei die Unabhängigkeit vom Testverhalten der Bevölkerung, teilte die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am Freitag mit. Die seit rund zwei Wochen verfügbaren Schnelltests haben dieses möglicherweise verändert.

Für das Abwassermonitoring werden Wasserproben aus Kläranlagen auf Bestandteile des Coronavirus untersucht. Zusammen mit den Ergebnissen der normalen Tests ergibt sich laut der Mitteilung ein aussagekräftigeres Lagebild.

Methode wird bereits angewendet

Bereits seit Beginn der Covid-19-Pandemie wird das Abwasser der Kläranlage Werdhölzli in der Stadt Zürich untersucht. Für das kantonale Abwassermonitoring sollen die Analysen nun auf weitere Kläranlagen ausgeweitet werden. Zudem sollen die Resultate rascher als bisher vorliegen.

Erste Ergebnisse sollen im Juni vorliegen. Auch nach dem Ende der Covid-19-Pandemie könnte sich das das Messsystem als nützlich erweisen: Es könnte dann als Früherkennungsindikator für andere Erreger weiterverwendet werden.

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