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Verein prüft rechtliche Schritte gegen Impfzwang in Kita-Gruppe

Die Kitas der Gruppe «Bubble Bees» nehmen nur noch Kinder auf, die gegen Masern und Keuchhusten geimpft sind – es ist ein Novum in der Schweiz. Gegen diese Regel prüft der Verein «Netzwerk Impfentscheid» jetzt rechtliche Schritte.

11.06.2019 / 11:25 / von: mma
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In den «Bubble Bees»-Kitas müssen künftig alle Kinder geimpft sein. (Bild: TELE TOP/Daniel Fernandez)

In den «Bubble Bees»-Kitas müssen künftig alle Kinder geimpft sein. (Bild: TELE TOP/Daniel Fernandez)

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Die Kitas der Gruppe «Bubble Bees» nehmen keine ungeimpften Kinder mehr auf. Damit geben sich Impfgegner wie «Netzwerk Impfentscheid»nicht zufrieden.

Nach Recherchen von TELE TOP hat der Verein bestätigt, dass rechtliche Schritte geprüft werden. Zwar ist es privaten Institutionen freigestellt, eine solche Pflicht einzuführen.

Die Gruppe «Bubble Bees» bietet an einigen Standorten aber subventionierte Plätze an und genau das ist dem Verein «Netzwerk Impfentscheid» ein Dorn im Auge. «Das ist ein indirekter Impfzwang, der vom Staat mitfinanziert wird und das kann nicht sein», sagt Daniel Trappitsch vom Verein «Netzwerk Impfentscheid». «Wir werden jetzt prüfen, ob diese Vorschrift überhaupt zulässig ist», so Trappitsch weiter.

Die Kita-Gruppe betreibt aktuell rund zehn Kitas in den Kantonen Zürich, Thurgau, Schaffhausen und Aargau - weitere acht Standorte sind in Planung. Damit würde die Kita-Gruppe in fünf weitere Kantone expandieren. Gemäss der «Sonntagszeitung» müssen auch die Mitarbeiter geimpft sein.

Impfgegner Daniel Trappitsch will prüfen, ob die Impfpflicht der Kita Kette Bubble Bees gegen Schweizer Recht verstosse: 

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