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«Verschandelung»: Widerstand gegen ZKB-Seilbahn wächst

Der Widerstand gegen die von der Zürcher Kantonalbank geplante Seilbahn über den Zürichsee ist um einen Akteur reicher: Der Verein Pro Badi Mythenquai hat seine Petition an Stadtpräsidentin Corine Mauch übergeben.

19.09.2018 / 19:09 / von: vbu/sda
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Widerstand gegen ZKB-Seilbahn wächst (Bild: zueribahn.ch)

Widerstand gegen ZKB-Seilbahn wächst (Bild: zueribahn.ch)

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Unterschrieben haben die Petition 2284 Personen, wie es am Mittwoch anlässlich der Übergabe vor dem Rathaus hiess.

Die Petitionäre kritisieren vor allem die rund 77 Meter hohen Pfeiler sowie die 18 «übergrossen Gondeln». Das Landschaftsbild werde verschandelt. Zudem brauche es nicht noch weitere Attraktionen am eh schon stark belasteten Seebecken. Für die Stadtzürcher Bevölkerung sei diese «überdimensionierte Spass-Bahn» auch keine echtes Geschenk. Denn eine Überfahrt soll bis 15 Franken kosten.

Für sinnvoller als die Verschandelung der beiden Seeufer durch eine «Monsterseilbahn», wäre «ein der Bevölkerung dienendes, solarbetriebenes Pendelschiff».

Kritisiert wird die «Züribahn» unter anderem auch von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, dem VCS und den Quartiervereinen Enge und Riesbach. Im Jahr 2020 feiert die ZKB ihr 150-Jahr-Jubiläum. Ab Juni 2020 sollen die Fahrgäste der Jubiläums-Seilbahn den Blick auf Zürich, die Landschaft und die Glarner Alpen geniessen können.

Angedacht ist der Einsatz der Züribahn für fünf Jahre als Verbindung zwischen Landiwiese und Blatterwiese. Die 1,3 Kilometer lange Seilbahn mit 18 Gondeln für je 24 Personen soll rund 2000 Fahrgäste pro Stunde und Weg transportieren.

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Juerg Oswald
am 11.10.2018 um 06:53
Seilbahnen gehören in die Berge.Für Seeüberquerungen gibt es Schiffe.Aussicht gibt es auf dem Uetliberg.