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Visionäre wollen Seepark in Zürich

Das Zürcher Seebecken soll ein neues Gesicht erhalten. Das verlangt eine Interessengruppe. Sie will das linke Seeufer zu einem Park umgestalten. Die Pläne dürften für Gesprächsstoff sorgen.

03.12.2019 / 14:38 / von: mma/slu
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Die Interessengruppe stellte am Dienstag ihre Pläne vor. (Bild: TELE TOP/Sergio Lüthi)

Die Interessengruppe stellte am Dienstag ihre Pläne vor. (Bild: TELE TOP/Sergio Lüthi)

So soll der Steg bei der Quaibrücke aussehen. (Bild: TELE TOP/Sergio Lüthi)

So soll der Steg bei der Quaibrücke aussehen. (Bild: TELE TOP/Sergio Lüthi)

So soll der Neubau der Sukkulentensammlung aussehen. (Bild: TELE TOP/Sergio Lüthi)

So soll der Neubau der Sukkulentensammlung aussehen. (Bild: TELE TOP/Sergio Lüthi)

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Die Interessengruppe Seepärke Zürich will das Erscheinungsbild der Stadt Zürich grundlegend verändern. Sie wollen eine durchgehende Parklandschaft von Tiefenbrunnen bis Wollishofen. Dafür müsste der motorisierte Verkehr einer riesigen Grünfläche weichen. Der Verkehr, so der Plan der IG, würde von der Kantonstrasse Mythenquai auf die Alfred-Escher-Strasse umgelegt werden. Dies berichten mehrere Medien am Dienstag.

Auf der so frei werdenden Fläche entstünde dann der «Mythenpark». Dieser würde eine neue, vergrösserte Sukkulentensammlung, ein Schmetterlingshaus und eine Voliere beinhalten, so der Plan der Interessengruppe. Doch das sind nicht die einzigen Vorhaben der Gruppe.

TELE TOP zeigt, wie das neue Ufer aussehen soll:

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Die Initianten träumen beispielsweise von einem Fussgängersteg vor der Quaibrücke oder einem «Skulpturen-Friedhof» beim Hafen Enge. Auch sollen künftig die beiden Seeufer mit der ZKB-Seilbahn oder einer direkten Fähre für Fussgänger und Velofahrer verbunden werden.

Die Neugestaltung würd einen Erholungsort für die gesamte Region inmitten der Stadt schaffen, sind die Initianten überzeugt. So bleibe Zürich langfristig als Lebens- und Arbeitsort attraktiv.

Am Anfang dieser revolutionären Pläne stand die geplante Sanierung der Sukkulentensammlung beim Hafen Enge. Der Präsident des entsprechenden Fördervereins, Urs Ledermann, entwickelte danach die Idee für das Parkprojekt.

Der Interessengruppe sei bewusst, dass sie ein solches Projekt nur anstossen könne. Für die Umsetzung brauche es die Zustimmung der Bevölkerung, der Quartiere, der zuständigen politischen Gremien und der Stadtverwaltung.

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