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Vorbeter der An’Nur-Moschee mit Terrorvorwürfen konfrontiert

Die Bundesanwaltschaft erhebt happige Vorwürfe gegen den früheren Winterthurer Vorbeter der An’Nur-Moschee. Er wird verdächtigt für den IS gearbeitet zu haben. Konkret soll er an der Planung von Terroranschlägen beteiligt gewesen sein und Geldüberweisungen an den IS getätigt haben.

15.05.2019 / 12:58 / von: mco
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Die An'Nur-Moschee von Winterthur ist mittlerweile geschlossen. (Screenshot: TELE TOP)

Die An'Nur-Moschee von Winterthur ist mittlerweile geschlossen. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen ehemaligen Vorbeter der Winterthurer An'Nur-Moschee. Dieser soll laut Beschluss des Bundesstrafgerichts in Bellinzona ein Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat sein, berichtet der «Tagesanzeiger». 

Als Mitglied des IS soll der kurdische Iraker bei der Finanzierung und Rekrutierung zugunsten des IS mitgeholfen haben. Zudem soll er Anstiftung zu Selbstmordattentaten, Planung eines Terroranschlags und Propaganda betrieben haben, heisst es im Bericht weiter. Ob es zu einer Anklage kommt ist noch unklar.

Seit rund zwei Jahren sitzt der kurdische Iraker, der aushilfsweise an der An'nur-Moschee in Winterthur gearbeitet hat, in Untersuchungshaft. Die An'nur-Moschee von Winterthur hat es bis zur Schliessung immer wieder in die Schlagzeilen geschafft, unter anderem wegen Radikalisierungsvorwürfen

Der kurdische Iraker war in der Ostschweiz gut vernetzt. Mit mindestens zwei Mitgliedern, der Schaffhauser IS-Zelle soll er in Kontakt gewesen sein, heisst es im «Tagesanzeiger». Der Anführer der IS-Zelle Schaffhausen wurde vor drei Jahren schuldig gesprochen, unter anderem wegen Beteilgung im IS.   

 

 

 

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