Pull down to refresh...
zurück

Warnung vor Blaualgen im Zürichsee

Blaualgen kommen in geringen Mengen in allen Gewässern vor. Ist die Anzahl jedoch zu hoch, können sie nicht nur für Fische, sondern auch für den Menschen gefährlich werden. Nun gibt es Beobachtungen in Wädenswil und Horgen.

15.09.2020 / 07:15 / von: asl/cno
Seite drucken Kommentare
0
Auf der Oberfläche des Zürichsees wurden in Wädenswil und Horgen Verfärbungen von Blaualgen gesichtet. (Symbolbild: pixabay.com/janmaybach)

Auf der Oberfläche des Zürichsees wurden in Wädenswil und Horgen Verfärbungen von Blaualgen gesichtet. (Symbolbild: pixabay.com/janmaybach)

In der Badi Käpfnach in Horgen wird auf die Vorkomisse der Burgunderblaualgen hingewisen. (Bild: Radio Zürisee)

In der Badi Käpfnach in Horgen wird auf die Vorkomisse der Burgunderblaualgen hingewisen. (Bild: Radio Zürisee)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Wie «Radio Zürisee» berichtet, sind unter anderem in Horgen und in Wädenswil Blaualgen an der Oberfläche sichtbar. Theo Leuthold, Gemeindepräsident von Horgen, bestätigt, dass es sich dabei um Burgunderblutalgen handelt.

Leuthold sagt, dass die Konzentration momentan noch ungefährlich sei und jeden Tag überwacht werde. Die Badegäste werden über die Vorkommnisse der Blaualgen informiert.

Erst Ende Juni gab es im Neuenburgersee einen Alarm wegen Blaualgen. Sechs Hunde verstarben, weil sie das Wasser aus dem See tranken.

Badigäste haben keine Angst

Die meisten Badigäste scheuen sich trotz der Burgunderblutalge nicht vor dem Wasser. Für Tiere ist diese Alge zwar lebensgefährlich, für den Mensch aber nicht. Trotzdem sollte man das Wasser nicht runterschlucken, denn eine zu grosse Menge kann für den Menschen gefährliche Folgen haben. Das sagt Jakob Pernthaler, Professor der Uni Zürich, gegenüber TELE TOP. Auch sollten Badigäste Hautkontakt mit den Algen vermeiden, denn es könnte zu Hautirritationen führen.

Wie gefährlich die Alge für den Mensch wirklich ist – im Beitrag von TELE TOP:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare