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Wassergesetz droht Schiffbruch an der Urne

Das neue Wassergesetz hat beim Zürcher Stimmvolk einen schweren Stand. Laut Umfrage zeichnet sich ein Nein am 10. Februar ab. Auch die obligatorischen Hundekurse dürften beibehalten werden.

24.01.2019 / 05:53 / von: vbu
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Das Wassergesetz dürfte laut einer Umfrage der «NZZ» einen schweren Stand haben. (Symbolbild: pixabay.com)

Das Wassergesetz dürfte laut einer Umfrage der «NZZ» einen schweren Stand haben. (Symbolbild: pixabay.com)

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Das neue Wassergesetz regelt ganz unterschiedliche Bereiche. So geht es unter anderem um den Naturschutz entlang der Gewässer, um Hochwasserschutz oder den öffentlichen Zugang zu den Zürcher Seen - aber auch um die Trinkwasserversorgung: Im Wassergesetz soll neu stehen, dass sich Private an der Wasserversorgung beteiligen können. Dieser Punkt ist besonders umstritten.

Die Argumente der Gegner scheinen beim Stimmvolk zu ziehen: Das Zürcher Politbarometer von Sotomo, «NZZ» und Wirtschaftsverbänden zeigt, dass sich Mitte Januar 53 Prozent gegen die Vorlage ausgesprochen haben. Überraschend hat die Vorlage auch bei der SVP-Wählerschaft einen schweren Stand. Gar 54 Prozent der SVP-Wähler lehnen das Gesetz ab, obwohl die Partei sich offiziell für ein Ja ausspricht. 

Ein klares Nein zeichnet sich laut der Umfrage auch beim Zürcher Hundegesetz ab: 56 Prozent hätten Mitte Januar ein Nein in die Urne gelegt. Mit dem Hundegesetz sollen die obligatorischen Kurse für Halter von grossen Hunden wieder abgeschafft werden. Die Mehrheit des Kantonsrats entschied im vergangenen Jahr, diese Kurse komplett zu streichen, weil sie bei grossem Aufwand nur wenig brächten. Sehr zum Missfallen der Ratsminderheit, die das Behördenreferendum ergriff, weshalb die Vorlage vors Volk kommt.

Über die beiden Vorlagen wird im Kanton Zürich am 10. Februar abgestimmt.

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