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Wasserkraftwerke müssen wegen Hochwasser Stromproduktion zurückfahren

Die Schweizer Flüsse führen derzeit zum Teil Hochwasser. Die Wasserkraftwerke können davon aber nicht profitieren. Zum Teil müssen sie ihre Stromproduktion gar reduzieren.

16.07.2021 / 18:03 / von: lny
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Das Kraftwerk in Eglisau kann von den Wassermassen im Moment nicht profitieren. (Bild: commons.wikimedia.org/Hansueli Krapf)

Das Kraftwerk in Eglisau kann von den Wassermassen im Moment nicht profitieren. (Bild: commons.wikimedia.org/Hansueli Krapf)

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In der Töss, der Limmat oder dem Rhein fliesst zurzeit enorm viel Wasser. In Eglisau oder bei Kollbrunn muss dieses Wasser auch ein Kraftwerk passieren. Für die Kraftwerke ist das viele Wasser aber kein Segen. «Es gibt auch zu viel Wasser und diese Situation haben wir im Moment», erklärt Noël Graber, Mediensprecher bei der Axpo. Darum produzieren die Kraftwerke nicht mehr Strom. «Wasserkraftwerke sind für eine bestimmte Wassermenge gebaut.» Wenn die Wassermenge grösser ist, muss ein Teil des Wassers über das Wehr geleitet werden.

Warum das Hochwasser den Wasserkraftwerken wenig bringt, im Beitrag von RADIO TOP:

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An gewissen Orten läuft die Stromproduktion sogar reduziert. Dies liegt an der sogenannten Fallhöhe, also der Höhe, die das Wasser überwindet, wenn durch das Kraftwerk nach unten fliesst. Bei Hochwasser ist diese geringer, da auch nach dem Kraftwerk das Wasser höher ist. Darum fliesst das Wasser mit weniger Kraft auf die Turbinen und diese produzieren weniger Strom.

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