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Wegen Haftbedingungen: Carlos wurde nach Lenzburg verlegt

Der Zürcher Straftäter Carlos ist offenbar in den Kanton Aargau verlegt worden. Dies, nachdem sein Anwalt seine Haftbedingungen scharf kritisiert hatte. In der Aargauer Justizvollzugsanstalt Lenzburg hat er nun weniger strikte Auflagen.

17.06.2019 / 06:26 / von: mco
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Carlos ist neu in Lenzburg untergebracht. (Bild: ag.ch)

Carlos ist neu in Lenzburg untergebracht. (Bild: ag.ch)

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Carlos war zuletzt in der Zürcher Strafanstalt Pöschwies untergebracht. Dort soll er in den letzten zwei Jahren Angestellte, Mithäftlinge und Polizisten angegriffen haben. Die Staatsanwaltschaft habe wegen beinahe 30 derartigen Fällen gegen ihn Anklage erhoben, schreibt das «St.Galler Tagblatt».

Wegen seinen wiederholten Übergriffen durfte Carlos seinen täglichen Spaziergang nicht mehr machen und nur noch mit Hand- und Fussfesseln in den Hof gehen. Weil sich sein Anwalt gegen diese Behandlung gewehrt hat, sei Carlos in der letzten Woche in die Aargauer Justizvollzugsanstalt Lenzburg verlegt worden, berichtet das Onlinemagazin «Republik». 

In Lenzburg seien die Bedingungen besser. Die Kosten trage allerdings trotz Verlegung weiterhin der Kanton Zürich, heisst es im «St.Galler Tagblatt». Wie lange Carlos in Aargau bleiben wird, stehe noch nicht fest. 

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Toni Rust
am 17.06.2019 um 12:33
Soso, die Medien wollen also wissen, dass die Verlegung wegen den Haftbedingungen erfolgt sei. Dass sich Anwälte gegen alles Mögliche wehren und alles scharf kritisieren, liegt in der Natur der Sache. Das heisst aber noch lange nicht, dass dies auch gerechtfertigt ist. Warten wir doch alle einfach einmal die Gerichtsverhandlung ab. Dann wird das Ganze ans Tageslicht kommen. Aber klar, die Medien können nicht widerstehen und bringen - ganz besonders im Sommerloch - immer wieder völlig Spekulatives und Belangloses ...