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Wegen Masken: Mehr verbotene Tabakverkäufe an Jugendliche in Zürich

Im Kanton Zürich hat der verbotene Verkauf von Tabakprodukten an unter 16-Jährige seit Anfang Jahr massiv zugenommen: Er stieg von 17 Prozent im Jahr 2020 auf 57 Prozent im Jahr 2021. Als Grund vermuten Fachleute die Maskenpflicht.

31.05.2021 / 11:57 / von: sda/mma
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Dieses Jahr war es für Zürcher Jugendliche einfacher, illegal an Tabakwaren zu kommen. (Symbolbild: Keystone/ZB/Jens Kalaene)

Dieses Jahr war es für Zürcher Jugendliche einfacher, illegal an Tabakwaren zu kommen. (Symbolbild: Keystone/ZB/Jens Kalaene)

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Unter 16-Jährige konnten in diesem Jahr deutlich einfacher verbotene Tabakkäufe tätigen. Sie stiegen von 17 Prozent im Jahr 2020 auf 57 Prozent im Jahr 2021. Als Grund dafür wird die Maskenpflicht vermutet. Diese mache es schwieriger, das Alter der Kundinnen und Kunden einzuschätzen, teilte die Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs (ZFPS) am Montag mit. Sie empfehle darum, die Kundschaft beim Tabakkauf immer nach einem Ausweis zu fragen.

Zur Erhebung der Daten hat das Blaue Kreuz im Auftrag des Kantons Testkäufe durch Jugendliche durchführen lassen. Die Jugendliche versuchten dabei niemals, älter zu erscheinen, als sie wirklich waren, wie es in der Mitteilung heisst.

Bei Fragen nach ihrem Alter, gaben sie zudem immer wahrheitsgetreu Auskunft. Die Testkäufe fanden von Januar bis April 2021 statt. Läge die hohe Tabakverkaufsquote tatsächlich an den Masken, sollte sie sich wieder deutlich verbessern, wenn die Maskenpflicht fällt, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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