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Wegen Mobbing und Pornos: Primarschule Obfelden erlässt Handyverbot

An der Primarschule Obfelden ZH ist es offenbar zu schwerem Mobbing via Whatsapp gekommen. Die jüngsten Täter sind neun Jahre alt. Die Schule reagiert mit einem strikten Handyverbot.

14.05.2019 / 05:03 / von: sfa
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An der Primarschule in Obfelden haben Kinder Mobbing-Chats erstellt. (Symbolbild: pixabay.com/JESHOOTS-com)

An der Primarschule in Obfelden haben Kinder Mobbing-Chats erstellt. (Symbolbild: pixabay.com/JESHOOTS-com)

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Primarschüler aus Obfelden ZH haben Mitschüler via Whatsapp massiv gemobbt. Laut «20 Minuten» eröffneten die Kinder Chats mit dem Titel «Mobbing-Chat» und nutzten diese, um ihre Mitschüler zu drangsalieren. Der Schulleiter spricht gegenüber der Zeitung von einer «derben und verunglimpfenden Sprache». Die Täter hätten ihre Opfer ausserdem mit pornografischen Bildern eingedeckt.

Ein Vater entdeckte einen der Mobbing-Chats schliesslich und meldete ihn der Schulpflege. Nun ermittelt die Kantonspolizei Zürich. Bereits bevor die Ermittlungen abgeschlossen sind reagiert die Schule mit eigenen Massnahmen: An der Schule gilt seit Anfang Woche ein striktes Handyverbot. Die Eltern sind darüber in einem Brief informiert worden. Ausserdem veranstaltet die Schule gemeinsam mit der Polizei einen Informationsabend zum Thema Cybermobbing – die Sensibilität für das Thema sei nämlich noch zu klein.

Der TELE TOP-Beitrag zum Mobbingfall:

video

An Primar- und Oberstufenschulen kommt es immer wieder zu schweren Fällen von Cybermobbing. So sind in den vergangenen Monaten etwa ähnliche Fälle an der Sekundarschule Wigoltingen und an der Sekundarschule Aadorf bekannt geworden. Die Kantonspolizei Zürich reagiert mit entsprechenden Workshops auf die Problematik. Schüler seien sich nämlich vielfach gar nicht bewusst, dass sie sich mit ihrem Verhalten strafbar machen.

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