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Wegen Vergewaltigung verurteilt und des Landes verwiesen

Das Bezirksgericht hat einen bereits mehrfach vorbestraften Asylsuchenden aus dem Kanton Zürich zu neun Jahren Haft verurteilt. Anschliessend muss er die Schweiz für 15 Jahre verlassen. Der Mann wurde wegen Vergewaltigung und weiterer Delikte verurteilt.

16.07.2019 / 10:39 / von: sbr
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Das Bezirksgericht Zürich hat den Asylsuchenden wegen Vergewaltigung und weiterer Delikte verurteilt. (Bild: gerichte-zh.ch)

Das Bezirksgericht Zürich hat den Asylsuchenden wegen Vergewaltigung und weiterer Delikte verurteilt. (Bild: gerichte-zh.ch)

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Wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung, einfacher Körperverletzung und Hausfriedensbruchs wird der Asylsuchende vom Bezirksgericht Zürich verurteilt. Er soll im September 2018 in die Wohnung einer jungen Frau im Zürcher Kreis 4 eingedrungen sein und sie dort sexuell genötigt und vergewaltigt haben.

Die Aussagen der Geschädigten und des Beschuldigten zeigten grosse Widersprüche auf. Der 32-jährige Mann gab zwar zu am besagten Tag in der Wohnung gewesen zu sein, bestritt jedoch die meisten Vorwürfe. Das Gericht glaubte der jungen Frau. Dies weil ihre Aussagen mit den Spuren und Verletzungen übereinstimmten. Ausserdem änderte der Mann seine Aussagen mehrmals, weshalb diese vom Gericht als nicht nachvollziehbar und völlig unglaubwürdig eingestuft wurden. «Seine Tat war egoistisch und menschenverachtend. Er handelte kaltblütig und berechnend, was sich unter anderem darin zeigte, dass er versuchte, nach der Tat die Spuren zu verwischen und sich nach Italien abzusetzen, was ihm jedoch nicht gelang», schreibt das Bezirksgericht Zürich in einer Medienmitteilung.

Der Mann wurde bereits mehrmals verurteilt. Zwischen 2011 und 2014 erhielt er in Italien vier Vorstrafen. Innert zwei Jahre verzeichnete er zudem elf Vorstrafen in der Schweiz. Er wurde im Mai 2018 aus dem bedingten Strafvollzug entlassen. Nun muss er für neun Jahre ins Gefängnis und wird für 15 Jahre des Landes verwiesen. Die Geschädigte erhält Schadenersatz und Genugtuung im Wert von 20‘000 Franken. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Mann hat bereits Berufung angemolden. 

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