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Weinländer Bauer schützt seine Ernte vor der Kälte

In diesen kalten Frühlingsnächten kann die Temperatur bis unter null Grad fallen. Für den Obstbauer Erik Eichenberger geht es darum um vieles. Denn, wenn er seine Obstbäume nicht vor dem Frost schützen kann, muss er mit schweren Ausfällen rechnen.

08.04.2021 / 20:15 / von: mju/asl
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Diese Blüten werden warm gehalten, indem sie eingefroren werden. (Screenshot: TELE TOP)

Diese Blüten werden warm gehalten, indem sie eingefroren werden. (Screenshot: TELE TOP)

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Mit besorgtem Blick betrachtet Erik Eichenberger die Blüten an seinen Kirschbäumen. Sie scheinen die kalte Nacht dank der Frostschutzkerzen gut überstanden zu haben. Diese kleinen Feuer stehen im Abstand von etwa fünf Meter auf der ganzen Kirschbaumplantage und sorgen dafür, dass es die Blüten warm haben. «Die Kirschblüten sind besonders empfindlich. Deshalb sind wir hier auf solche Frostschutzkerzen angewiesen», meint der Obstbauer aus Uhwiesen ZH.

Einige hundert Meter neben den Kirschbäumen stehen die Apfelbäume. Diese Blüten werden warm gehalten, indem sie eingefroren werden. Was im ersten Moment paradox klingt funktioniert tatsächlich. «Wenn das Wasser gefriert, produziert es Energie. Mit dieser Energie können wir die Temperatur der Blüten konstant auf null Grad halten. So überleben sie.»

Erik Eichenberger produziert zusammen mit seinem Vater auf einer Fläche von über 32 Fussballfeldern verschiedene Früchte. Abgesehen von den Kirschen werden die anderen mit Eis und Wasser vor Frost geschützt. Jede Nacht brachen die Bauern dafür über vier Millionen Liter. Noch mindestens in der kommenden Nacht müssen Vater und Sohn gemeinsam ein Auge auf ihre Blüten haben. Danach sollte es wieder wärmer werden.

TELE TOP hat sich vom Obstbauern erklären lassen, wie der Frostschutz genau funktioniert:

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