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Weiterhin U-Haft für mutmassliche Beteiligte an zwei Mordfällen

Eine mutmasslich in die Mordfälle Boppelsen ZH und Utzingen BE involvierte Frau bleibt wegen Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft. Das Bundesgericht hat die Abweisung eines Haftentlassungsgesuchs bestätigt.

20.04.2018 / 11:59 / von: vdi/sda
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(Bild: wikipedia /Creative Commons)

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Die Frau wird beschuldigt, in die Ermordung eines Mannes aus dem Zürcher Unterland und eines weiteren aus dem Kanton Bern involviert zu sein. Ihr Ehemann und ein Freund des Paares gehören zu den weiteren Beschuldigten.

In beiden Fällen stahl das Trio den Opfern ein Fahrzeug und brachte sie dann um. Das erste Opfer wurde in Utzingen BE gefunden, das zweite in Boppelsen ZH. Weil die Beteiligten lange Zeit schwiegen, war unklar, was zu den Tatzeitpunkten im April und Juni 2016 genau geschehen war.

Die Beschuldigte war im April 2017 aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Weil der Freund seine Aussagen änderte und Hinweise auftauchten, dass der Tatbeitrag der Frau grösser ist, als angenommen, wurde sie im Januar 2018 wieder festgenommen. Dies geht aus einem am Freitag publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor. Die Untersuchungshaft wurde unterdessen bis zum 20. Juni 2018 verlängert.

Das Bundesgericht schreibt in seinen Ausführungen, dass die Strafuntersuchung gegen die Beschuldigte zwar weit fortgeschritten sei. Weil nach wie vor Unklarheiten bestünden und weitere Einvernahmen durchgeführt werden müssten, bestehe eine erhebliche Verdunkelungsgefahr.

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