Pull down to refresh...
zurück

Wohnungsbetrüger nehmen Ukraineflüchtlinge aus

Betrüger haben auch bei Geflüchteten keine Skrupel. Die Polizei berichtet von einem aktuellen Fall, in dem Wohnungsbetrüger versuchten, Kaution von einer Familie mit Schutzsstatus S zu ergauern.

25.05.2022 / 17:19 / von: evo
Seite drucken Kommentare
0
Überweisen Sie nie vorgängig eine Kaution, ohne zuvor einen gültigen Vertrag erhalten und das Mietobjekt besichtigt zu haben. (Bild: cybercrimepolice.ch)

Überweisen Sie nie vorgängig eine Kaution, ohne zuvor einen gültigen Vertrag erhalten und das Mietobjekt besichtigt zu haben. (Bild: cybercrimepolice.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Betrüger nutzen die Not von ukrainsichen Geflüchteten aus. Dies berichtet die Seite cybercrimepolice.ch

Cybercrimepolice veröffentlichte die Korrespondenz zwischen einer Flüchtlingsfamilie mit Schutzstatus S und einem angeblichen Vermieter. Der Vermieter gibt an, im Ausland zu sein, daher läuft die Besichtigung über einen Vertreter. Potentielle Opfer werden angewiesen, im Vorfeld eine Zahlung auf ein angebliches Aribnb-Konnte zu tätigen – sozusagen als Depot. Das Depot würde treuhänderisch bei Airbnb verwaltet. Um das Opfer in Sicherheit zu wiegen, schicken die Betrüger zusätzlich eine Mail mit einem Link der auf eine gefälschte Airbnb-Website führt.

Cybercrimepolice weist explizit darauf hin, dass Airbnb keine solchen Dienstleistungen anbietet und rät unsicheren Mietwilligen: «Überweisen Sie nie vorgängig eine Kaution, ohne zuvor einen gültigen Vertrag erhalten und das Mietobjekt besichtigt zu haben» und «Ignorieren Sie jede Anzeige für eine Immobilie, deren Besitzer bereit ist, Ihnen das Objekt ohne vorherige Besichtigung gegen eine Kaution zu überlassen.»

Leuten, die bereits Geld überwiesen haben, rät Cybercrimepolice, die Polizei zu kontaktieren.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare