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#ZFF-Spotlight Schweizer Filme: Schicksen, Genforschung und dunkle Geheimnisse

Am diesjährigen Zurich Film Festival werden insgesamt 16 Schweizer Filme in verschiedenen Kategorien gezeigt. Darunter etwa «Der Läufer» oder «Genesis 2.0».

29.09.2018 / 22:32 / von: abl
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Der Cast von «Wolkenbruch» auf dem Green Carpet. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Der Cast von «Wolkenbruch» auf dem Green Carpet. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Der Cast von «Der Läufer» auf dem Green Carpet. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Der Cast von «Der Läufer» auf dem Green Carpet. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Der Schweizer Schauspieler Joel Basman. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

Der Schweizer Schauspieler Joel Basman. (Bild: RADIO TOP/Andrea Blatter)

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Einer der bekanntesten Schweizer Titel am diesjährigen Zurich Film Festival ist «Der Läufer» von Regisseur Hannes Baumgartner. Er erzählt die Geschichte eines Berner Waffenläufers, der zum Mörder wird. Er erlebt eine schwere Kindheit, findet aber im Sport Trost. Nach dem Selbstmord seines Bruders gelingt es ihm aber nie wirklich, den Verlust zu überwinden. Dadurch gerät er immer tiefer in einen Sumpf aus Gewalt und Verbrechen, der schliesslich in Mord seinen Höhepunkt findet. Der Film basiert auf einem wahren Schweizer Kriminalfall aus dem Jahr 2002, der Geschichte des Thurgauer Waffenläufers Mischa Ebner. In der Hauptrolle ist Max Hubacher zu sehen, gedreht wurde unter anderem in den Kantonen Zürich, Bern und Thurgau.

Ein weiterer Film aus Schweizer Produktion am diesjährigen Zurich Film Festival ist «Wolkenbruch». Der Film basiert auf dem Roman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» des Zürcher Autors Thomas Meyer. Er erzählt die Geschichte von Mordechai «Motti» Wolkenbruch, einem jungen orthodoxen Juden aus Zürich. Seine Mutter will ihn endlich unter die Haube bringen, und zwar mit einem netten jüdischen Mädchen. Aber egal, wie viele davon sie Motti vorstellt, der «Funke» fehlt…bis Motti Laura kennenlernt: schön, schlau und vor allem: definitiv nicht jüdisch. In der Hauptrolle spielt Joel Basman. Er stammt zwar selbst aus einer jüdischen Familie, allerdings nicht aus einer orthodoxen. Hebräisch sprach er schon vor Filmdreh, im Film wird aber hauptsächlich Jiddisch gesprochen, was er zuerst lernen musste.

Auch in der Kategorie #BigData leistet die Schweiz einen Beitrag ans ZFF, mit dem Film «Genesis 2.0». «Genesis 2.0» ist ein Dokumentarfilm des Oscar-nominierten Schweizer Regisseurs Christian Frei und des russischen Filmemachers Maxim Arbugaev. Er feierte Anfang Jahr am Sundance Film Festival Premiere und kommt nun nach Zürich. Der Film erzählt die Geschichte der Einwohner einer abgelegenen Inselgruppe in Sibirien, die Mammutstosszähne sammeln, die aus dem auftauenden Permafrost auftauchen. Und die Geschichte einer Gruppe von Forschern, die daraus – ganz in Jurassic-Park-Manier – Mammuts wiederauferstehen lassen wollen. Ein Vorhaben, das die nächste technologische Revolution einleitet: Der Mensch als Schöpfer. «Genesis 2.0» spricht über die fast unbegrenzten Möglichkeiten der Genforschung und der synthethischen Biologie.

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