Pull down to refresh...
zurück

Zoo Zürich im Jahr 2050: Elf grosse Lebensräume statt Käfige

Eine Voliere für die Grosspapageien und eine Regenwaldlichtung für die Gorillas - bis 2050 soll der Zoo Zürich aus elf grossräumigen Lebensräumen bestehen. Die Verantwortlichen haben am Mittwoch den Entwicklungsplan für die nächsten 30 Jahre vorgestellt.

15.09.2021 / 18:02 / von: sda/mma
Seite drucken Kommentare
0
Das Projekt «Sumatra Regenwald» ist für nach 2030 geplant. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Das Projekt «Sumatra Regenwald» ist für nach 2030 geplant. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Das Kongo-Projekt soll 2029 kommen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Das Kongo-Projekt soll 2029 kommen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Auch die Meeresküste soll erst nach 2030 im Zoo entstehen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Auch die Meeresküste soll erst nach 2030 im Zoo entstehen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Die Voliere ist für 2025 geplant. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Die Voliere ist für 2025 geplant. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Bereits in zwei Jahren soll da Naturschutzzentrum eröffnen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Bereits in zwei Jahren soll da Naturschutzzentrum eröffnen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Die Forschungsstation soll 2025 folgen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

Die Forschungsstation soll 2025 folgen. (Rendering: Zoo Zürich, Region Five Media)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Der Zoo will weiterführen, was er mit dem Masoala Regenwald und der Lewa Sanwanne bereits begonnen hat, wie Zoodirektor Severin Dressen am Mittwoch vor den Medien sagte. Dazu gehört auch, dass die Besucherinnen und Besucher mitten in die Gehege gehen.

Die elf Lebensräume sollen neue Standards in der Tierhaltung setzen. Bei den geplanten Anlagen will der Zoo zudem einen Schwerpunkt auf die Dreidimensionalität legen. «Wir wollen runter ins Wasser, und vor allem wollen wir in die Luft», sagte Dressen.

Was im Zoo alles neu werden soll, im Beitrag von RADIO TOP:

audio

Den Zoogästen böten sich so neue Perspektiven, den Tieren vielseitige Lebensbedingungen. Vögel sollen in Schwärmen herumziehen, Affen bis hinauf in die Baumwipfel klettern und Gorillas in Gruppen herumziehen können.

Im Entwicklungsplan 2050 sind entsprechend die Pantanal Voliere und der Bereich Kongo auf die Jahre 2025 und 2029 eingeplant. Als weitere Bauprojekte - nach 2030 - sind unter anderem die Bereiche Sumatra Regenwald, Meeresküste und ein Katzenwald vorgesehen. 

Zudem sollen ein Event-Zentrum und die Zooseilbahn erstellt realisiert werden. «Die Verkehrserschliessung ist eine zentrale Herausforderung», sagte Dressen weiter.

Die neuen Projekte hat der Zoo in einem Video simuliert. Dort sind weitläufige Lebensraumanlagen zu sehen, durch die die Tiere streifen können. Die heutigen Platzverhältnisse reichen laut Zoo dafür aus.

Der Zoo der Zukunft im Video:

Die Vision, von der sich der Zoo Zürich leiten lässt, heisst «eine Welt für Tier und Mensch». Dressen verweist auf Biodiversitätsverlust, Umweltzerstörung und globalen Wandel: «Wir stehen vor grossen gesellschaftlichen Herausforderungen.»

Der Zoo Zürich fokussiert seine Tätigkeiten deshalb auf vier Aufgabenschwerpunkte: Bildung, Naturschutz, Forschung und Artenschutz. Welche Tiere gehalten werden, soll darum auch vermehrt dadurch entschieden werden, welchen Bedrohungsstatus sie aufweisen.

Im Interview mit TELE TOP spricht Severin Dressen, Direktor des Zoo Zürichs darüber wie der Zoo nachhaltiger werden und was sich in den nächsten 30 Jahren verändern soll:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare