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Zürcher AL-Gemeindräte wollen Schulbeginn verschieben

Stadtzürcher Sekundarschüler sollen künftig länger schlafen können. Das fordert ein Vorstoss von zwei AL-Gemeinderäten. Sie wollen ein Pilotprojekt starten, um die erste Lektion von 7:30 Uhr auf 8:20 Uhr zu verschieben.

07.11.2019 / 17:44 / von: mma
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Der Wecker der Schülerinnen und Schüler soll später klingeln. (Symbolbild: Pixabay.com/Štěpán Vraný)

Der Wecker der Schülerinnen und Schüler soll später klingeln. (Symbolbild: Pixabay.com/Štěpán Vraný)

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In Zürich sollen die Sekundarschüler länger im Bett bleiben dürfen. Dies fordern zwei AL-Gemeinderäte in einem Vorstoss. Die Stadt soll mit einem Pilotversuch prüfen, ob die erste Morgenlektion von 7:30 Uhr auf 8:20 Uhr verschoben werden kann.

Die Gemeinderäte stützten ihren Vorstoss auf verschiedene Studien, die den positiven Effekt eines späteren Schulbeginns bei Teenagern belegen würden. Als Beispiel führen sie eine Befragung von mehr als 2‘000 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 13 und 18 Jahren durch Forschende der Uni Basel aus dem Jahr 2012. Auch in Seattle in den USA wurde im Herbst 2016 der Schulbeginn um eine Stunde verschoben. Dadurch verbesserte sich die schulische Leistung um 4,5 Prozent.

Mit dem Pilotprojekt soll überprüft werden, ob sich eine Verschiebung positiv auf die Schülerinnen und Schüler in Zürich auswirkt. Ein positiver Nebeneffekt der Verschiebung wäre ein gewisse Entlastung des öffentlichen Verkehrs in den Stosszeiten.

 

 

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