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Zürcher Bauern wehren sich

Wie ein Projekt von 24 Bauern dem schlechten ökologischen Image der Landwirtschaft entgegenwirken will.

11.11.2019 / 19:31 / von: nst/vka
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Laut dem Zürcher Bauernverband sind es vor allem die Medien, die mit Negativschlagzeilen ein falsches Bild der Schweizer Landwirtschaft vermitteln. (Screenshot: TELE TOP)

Laut dem Zürcher Bauernverband sind es vor allem die Medien, die mit Negativschlagzeilen ein falsches Bild der Schweizer Landwirtschaft vermitteln. (Screenshot: TELE TOP)

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Der Boden ist das Kapital der Landwirtschaft. Das ist sich Karin Keller bewusst. Sie führt gemeinsam mit ihrem Mann ein Bauernbetrieb im Zürcher Weinland und ist vor zwei Jahren dem Projekt „AgroCO2ncept Flaachtal“ beigetreten, der sich für klimaschonende Landwirtschaft einsetzt. Mit diversen Massnahmen wollen die Teilnehmer des Projekts klimafreundliche Betriebssysteme erproben und die Machbarkeit von Klimaschutz in der landwirtschaftlichen Praxis untersuchen.

Denn dass die Landwirtschaft zu den grossen Verursachern von Treibhausgasemissionen gehört, ist mittlerweile allen klar. Aber oftmals werden die Bauern allein als die schwarzen Schafe dargestellt. Das sei ungerechtfertigt, findet auch der Zürcher Bauernverband. „Wir legen besonderen Wert darauf aufzuzeigen, dass die Landwirtschaft weit effizienter auf diese Herausforderungen reagiert, als die Tagespresse recherchiert hat“, heisst es in einer Medienmitteilung.

Laut dem Zürcher Bauernverband sind es nämlich vor allem die Medien, die mit Negativschlagzeilen ein falsches Bild der Schweizer Landwirtschaft vermitteln. Dabei gäbe es viele Ansätze zum Klimaschutz in der Landwirtschaft, unter anderem der Verein „AgroCO2ncept Flaachtal“. Karin Keller zum Beispiel hat sich sehr ambitionierte Ziele für ihren Betrieb gesetzt.

Im Interview mit TELE TOP spricht Bäuerin Karin Keller aus dem Weinland über das neue, klimafreundlichere Konzept ihres Betriebs:

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