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Zürcher Finanzdirektor fordert Corona-Ausstiegsplan

Die Kritik an der Pandemie-Politik des Bundesrates wird lauter. Auch der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) fordert vom Bundesrat einen Plan für den Ausstieg aus den Corona-Massnahmen.

16.02.2021 / 06:31 / von: das/sda
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Auch der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker fordert vom Bundesrat einen Plan für den Ausstieg aus den Corona-Massnahmen. (Screenshot: TELE TOP)

Auch der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker fordert vom Bundesrat einen Plan für den Ausstieg aus den Corona-Massnahmen. (Screenshot: TELE TOP)

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Der Bundesrat müsse den Menschen wieder eine Perspektive geben, sagt Stocker in einem Interview mit der «NZZ». Die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie seien von Anfang an darauf ausgerichtet gewesen, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Heute seien die Zahlen gut. Der Bundesrat solle deshalb bald einen Stufenplan präsentieren - unter Berücksichtigung der Fallzahlen und der Entwicklung der Virus-Mutationen. Viele Menschen verstünden die Massnahmen nicht mehr. Wieso sollten Zoos mit Schutzkonzepten in einem ersten Schritt nicht wieder öffnen können - oder Schwimmbäder und Fitnesszentren.

Die meisten Menschen halten sich laut dem Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker an die Massnahmen. Zudem wisse man heute mehr über das Virus als im letzten Frühjahr. Und die Schweiz habe die Mittel, um die Pandemie zu bekämpfen. Es gebe zwar Engpässe beim Impfstoff. Bessern dürfte sich die Lage aber, wenn die Risikogruppen erst einmal geimpft seien. Er würde sich auch mit dem russischen Impfstoff Sputnik impfen lassen. «Was die Russen vertragen, vertragen wir auch», sagt Stocker.

Als positives Signal aus Bern sieht der Zürcher Regierungsrat die Absicht des Bundesrates, die Härtefallhilfen für die Wirtschaft auf 10 Milliarden Franken zu verdoppeln. Der Verteilschlüssel sollte so ausgestattet sein, dass der Bund die grosse Last trage. Er halte es für verhältnismässig, wenn die Kantone einen Fünftel der Härtefallhilfen übernehmen würden. Aber auch 10 Prozent wären bei den Summen, um die es gehe, eine anständige Beteiligung.

Am Dienstag beginnt der Kanton Zürich mit der Auszahlung der ersten Härtefall-Gelder. Dabei unterstützt er 487 Unternehmen mit über 103 Millionen Franken. Vor Ernst Stocker hatten sich bereits zahlreiche andere Regierungsräte, Organisationen und Verbände für eine Lockerung der Corona-Massnahmen ausgesprochen.

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Stefan T.
am 16.02.2021 um 06:51
Es ist höchste Zeit für Bundesrat Berset, endlich Verantwortung zu übernehmen!