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Zürcher Gemeinderäte fordern neues System zur Vermittlung von Alterswohnungen

Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich hat die Warteliste für günstige Alterswohnungen abgeschafft​​​​​​​. Einige Zürcher Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sind davon nicht begeistert.

17.06.2021 / 20:00 / von: asl
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Seit vielen Jahren gibt es Probleme in der Stadt Zürich betreffend günstiger Alterswohnungen. (Symbolbild: pixabay.com/sabinevanerp)

Seit vielen Jahren gibt es Probleme in der Stadt Zürich betreffend günstiger Alterswohnungen. (Symbolbild: pixabay.com/sabinevanerp)

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Anfang Mai hat die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich die Warteliste für preisgünstige Alterswohnungen abgeschafft. Neu werden die Wohnungen online ausgeschrieben.

Dies sorgt bei der SP, AL und einigen EVP-Politikerinnen und -Politikern für rote Köpfe. Mehrere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von Linke und Mitte fordern vom Zürcher Stadtrat ein neues System für die Vermittlung von Alterswohnungen.

«Wir können die Löschung der Warteliste nachvollziehen. Die Art und Weise, wie dies vollzogen wurde finden wir jedoch nicht akzeptabel. Es gibt Leute, die seit Jahren auf dieser Liste stehen und nun quasi von heute auf morgen vor dem Nichts stehen. Dies finden wir nicht richtig», sagt Gemeinderätin Marion Schmid (SP) auf Anfrage von RADIO TOP. Ihre Partei fordert vom Stadtrat, dass er mittelfristig einen Vermietungsprozess einführt, welcher an die Bedürfnisse der älteren Menschen angepasst ist.

Die FDP auf der anderen Seite stellt sich hinter den Entscheid der Stiftung. «Ich glaube, dass es ein besseres System ist. So entsteht rasch Klarheit, ob man mit einer solchen Wohnung rechnen kann und nicht möglicherweise Jahre lang in der Unsicherheit gelassen wird», sagt Gemeinderat Michael Schmid (FDP) gegenüber RADIO TOP.

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