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Zürcher Gemeinderat verlangt Antworten zum Triemli-Abschreiber

Ende Januar informierte der Zürcher Stadtrat über eine rückwirkende Abschreibung von 175 Millionen Franken für das Bettenhaus im Triemlispital. Nun verlangt der Gemeinderat Antworten.

20.02.2020 / 16:33 / von: mma
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Die Triemli-Abschreibung hat politische Konsequenzen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Triemli-Abschreibung hat politische Konsequenzen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Die Finanzsituation beim Zürcher Triemlispital ist seit Jahren in Schieflage. Eine Neubewertung der Immobilien des Triemli ergab eine erhebliche Differenz zwischen dem bilanzierten Wert und dem tatsächlichen Wert des Bettenhauses inklusive Energie- und Medienzentrale.

Der Stadtrat hat deshalb im Januar mitgeteilt, dass er eine Wertberichtigung von 175,7 Millionen Franken vornehme. Die Wertberichtigung wurde als ausserplanmässige Abschreibung per 1. Januar 2019 vorgenommen.

Nun verlangen die FDP-Gemeinderätinnen Elisabeth Schoch und Corina Ursprung gemeinsam mit 35 Mitunterzeichnenden Antworten vom Stadtrat. In der schriftlichen Anfrage an den Stadtrat kritisieren sie, dass die Fakten schon länger bekannt gewesen seien und wollen wissen, warum der Stadtrat erst jetzt darüber entschieden hat.

Weiter stelle sich die Frage, wie sich der Prozess für die Festlegung der Abschreibesumme gestaltete und warum dieser Prozess nicht bereits früher angestossen werden konnte. Ebenfalls soll beantwortet werden, ob es künftig zu weiteren Abschreibungen kommen könne.

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