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Zürcher Gender-Streit: Brunner legt beim Bezirksrat Rekurs ein

Die Zürcher SVP-Gemeinderätin Susanne Brunner hat nun definitiv beim Bezirksrat Rekurs eingereicht. Das, nachdem ein Vorstoss von ihr abgewiesen wurde, weil sie fast ausschliesslich die männliche Form verwendet hatte.

10.09.2019 / 10:59 / von: mco
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Der Vorstoss von SVP-Gemeinderätin Susanne Brunner ist nach Ansicht des Zürcher Stadtparlamentes sprachlich nicht korrekt abgefasst, weil darin beinahe gänzlich auf die weibliche Form verzichtet wird. (Symbolbild: pixabay.com/ShuaiGuo)

Der Vorstoss von SVP-Gemeinderätin Susanne Brunner ist nach Ansicht des Zürcher Stadtparlamentes sprachlich nicht korrekt abgefasst, weil darin beinahe gänzlich auf die weibliche Form verzichtet wird. (Symbolbild: pixabay.com/ShuaiGuo)

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In der ersten Fassung einer Interpellation schrieb Susanne Brunner im ersten Satz von Aktivistinnen und Aktivisten, danach benutzte sie nur noch die männliche Form.

In der zweiten Fassung wies sie darauf hin, dass «im nachfolgenden Text für die Bezeichnung von Individuen das generische Maskulinum verwendet wird. Dieses umfasst weibliche Individuen und solche Individuen, welche sich keinem Geschlecht zuordnen wollen und/oder können, gleichermassen wie männliche Individuen. Es werden somit Frauen, Männer und Diverse sprachlich gleichberechtigt behandelt».

Sowohl die erste, wie auch die zweite Version der Interpellation wies das Büro des Gemeinderates zurück. Nachdem auch noch der Gemeinderat selber die zweite Version abgelehnt hatte, kündigte die Zürcher SVP-Gemeinderätin weitere Schritte an. 

Jetzt hat Susanne Brunner einen Rekurs beim Bezirksrat eingereicht, wie aus einer Medienmitteilung von ihr hervorgeht. 

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