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Zürcher halten Corona-Vorgaben an Pfingsten gut ein

Die Bevölkerung des Kantons Zürich hat am Pfingstsamstag und -sonntag bis auf sehr wenige Ausnahmen die Sicherheitsvorgaben zur Corona-Pandemie gut eingehalten. Die Lockerung der maximalen Gruppengrössen löste keine Massenaufläufe aus.

31.05.2020 / 18:54 / von: lny/sda
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Menschen, aber keine Menschenmassen: Zürcher geniessen am Pfingstsamstag das schöne Wetter an der Limmat im Stadtzentrum. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Menschen, aber keine Menschenmassen: Zürcher geniessen am Pfingstsamstag das schöne Wetter an der Limmat im Stadtzentrum. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Belebt, aber kein Gedränge: Menschen geniessen das schöne Wetter im Zürcher Niederdorf am Pfingstsamstag. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Belebt, aber kein Gedränge: Menschen geniessen das schöne Wetter im Zürcher Niederdorf am Pfingstsamstag. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Besucht, aber nicht überfüllt: Beim ersten Gottesdienst im Zürcher Grossmünster seit der Lockerung der Corona-Massnahmen konnten Sicherheitsabstände gut eingehalten werden. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Besucht, aber nicht überfüllt: Beim ersten Gottesdienst im Zürcher Grossmünster seit der Lockerung der Corona-Massnahmen konnten Sicherheitsabstände gut eingehalten werden. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

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Die ab Samstag erlaubten Treffen bis 30 Personen führten weder in den Städten Zürich und Winterthur noch im übrigen Kantonsgebiet zu Problemen, wie die beiden Stadtpolizeien und die Kantonspolizei auf Anfrage erklärten.

Bei der Kantonspolizei gingen am Sonntag bis Ende Nachmittag «ein, zwei Handvoll» Meldungen von besorgten Bürgern ein zu mutmasslichen Verstössen, wie Mediensprecher Stefan Oberlin erklärte. Am Samstag waren es nochmals weniger. Nur in zwei Fällen wurden behördliche Corona-Sicherheitsvorgaben aber tatsächlich missachtet.

So bahnte sich am späten Samstagabend auf einem Sportplatz in Dübendorf eine Schlägerei zwischen zwei Gruppierungen, möglicherweise aus der Fussballszene, an. Ein grösseres Aufgebot der Polizei kreiste die über 80 Personen ein und verhinderte eine Eskalation der Auseinandersetzung. Nach der Erfassung der Personalien wurden alle Anwesenden weggewiesen.

Am Sonntag missachteten verschiedene Grüppchen von insgesamt etwa 40 Personen die Sperrung eines Platzes an der Töss in der Affenschlucht in Neftenbach. Auf Aufforderung der Polizei verliessen aber alle den Ort.

Auch in Zürich und Winterthur ruhig

Auch in Zürich und Winterthur hielt sich die Bevölkerung bis auf eine Ausnahme an die Sicherheitsvorgaben zur Corona-Pandemie. Die Stadtpolizei Zürich wurde am Samstag einmal mehr auf dem Sechseläutenplatz aktiv, wo sich Gegner von Covid-19-Massnahmen des Bundesrates versammelten. Die Stadtpolizei verhinderte mit «aktiven Ansprachen» eine eigentliche Kundgebung.

In Zürich genossen am Samstagabend viele Menschen das schöne Wetter an den offenen Bereichen des Seeufers und an der Limmat im Stadtzentrum. Auch die Altstadtgassen waren belebt, wie sich bei einem Augenschein vor zeigte. Grössere Menschenansammlungen indes waren nicht auszumachen.

Auch beim ersten Gottesdienst im Zürcher Grossmünster seit der Lockerung der Corona-Massnahmen am Pfingstsonntag konnten die Sicherheitsabstände gut eingehalten werden.

Die nicht allzu zahlreichen Besucher verteilten sich gut auf die zahlreichen Bänke der evangelisch-reformierte Kirche in der Altstadt von Zürich. Wie auf Fotos zu sehen ist, konnten die Sicherheitsabstände problemlos eingehalten werden.

Alle weiteren Entwicklungen zum Coronavirus gibt es im Ticker.

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