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Zürcher Jugendliche verlieren bei Lehrstellensuche den Mut

Die Zeit für die Lehrstellensuche wird für Schüler der 3. Sekundarklassen langsam knapp. Die Corona-Krise macht die Suche nicht einfacher. In Zürich verlieren daher viele den Mut und bewerben sich schon für das 10. Schuljahr.

27.03.2020 / 05:03 / von: lny
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Die Lehrstellensuche ist für Jugendliche im Moment schwierig. (Symbolbild: pixabay.com/natureaddict)

Die Lehrstellensuche ist für Jugendliche im Moment schwierig. (Symbolbild: pixabay.com/natureaddict)

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Bis zum Ende des Schuljahres dauert es noch drei Monate. Wenig Zeit, um jetzt noch eine Lehrstelle zu finden. Und jetzt ist auch noch die Corona-Krise dazwischen gekommen. Dies führt dazu, dass viele Jugendliche den Mut bei der Lehrstellensuche verlieren und sich für das 10. Schuljahr anmelden wollen, schreibt der «Tages-Anzeiger». Die Berufsberaterinnen und Berufsberater sind daher besonders gefragt, sagt die Leiterin des Lehrstellencoachings beim Laufbahnzentrum Zürich. Sie rät den Jugendlichen davon ab, sich jetzt schon für das 10. Schuljahr anzumelden. Es sei noch nicht zu spät, eine Lehrstelle zu finden.

Gewisse Firmen führen trotz Einschränkungen durch das Coronavirus Vorstellungsgespräche durch. Zum Teil geschieht dies über Skype, manchmal aber auch im Büro - mit Maske. Behörden, Unternehmen und Gewerkschaften haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um das kommende Lehrjahr vorzubereiten. Geprüft wird beispielsweise eine Verlängerung der Rekrutierungsphase.

Auch für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarklassen gestaltet sich der Berufswahlprozess schwierig. Die Berufsinformationszentren haben alle Infoveranstaltungen bis Mitte April abgesagt, Eignungstests werden ebenfalls nicht durchgeführt.

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