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Zürcher Justiz überführte bisher 334 Covid-Kreditbetrüger

Der Betrug mit Corona-Krediten verursacht bei der Zürcher Justiz viel Arbeit. 334 Betrüger hat sie bereits überführt, rund 53 Millionen Franken sollen sie widerrechtlich erhalten haben.

18.05.2022 / 12:55 / von: sda/ame
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Die Coronapandemie bescherte der Justiz einigen zusätzlichen Aufwand. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Coronapandemie bescherte der Justiz einigen zusätzlichen Aufwand. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Die Zürcher Justiz hat seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 334 Corona-Kreditbetrügern das Handwerk gelegt. Die mutmassliche Deliktsumme beträgt alleine im Kanton Zürich rund 53 Millionen Franken.

Dies geht aus dem Jahresbericht der Zürcher Staatsanwaltschaft hervor, der am Mittwoch publiziert wurde. Neben Verfahren, welche die Staatsanwaltschaft selbständig mit einem Strafbefehl erledigen konnte, kam es auch zu mehreren Gerichtsprozessen.

Die Covid-Kreditbetrüger zahlten mit dem Geld der öffentlichen Hand unter anderem Spielschulden und Autos. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der ehemalige Betreiber der Hausarzt-Praxiskette «Mein Arzt», der mit dem Covid-Kredit in der Höhe von 3,5 Millionen Franken sein Unternehmen sanieren wollte.

Wie viele andere Covid-Betrüger setzte auch er reine Phantasiezahlen in das Antragsformular ein. Weil die Banken die Anträge möglichst schnell und unbürokratisch bearbeiten wollten, wurden die meisten Kredite ausbezahlt. Erst im Nachhinein flogen die Betrüger auf.

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