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Zürcher Justizdirektorin für Reform von Sexualstrafrecht

Sexualisierte Gewalt an Frauen verhindern und Betroffenen vor Gericht den Rücken stärken - dafür kämpft die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) seit über 20 Jahren. Nun fordert die SP-Regierungsrätin eine Revision des Sexualstrafrechts.

04.12.2021 / 17:07 / von: ska/jgu
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«Ich weiss nicht, welche Frau noch nie sexuelle Gewalt erlebt hat», meint Jacqueline Fehr auf die Frage, ob Sie selbst Betroffene von sexueller Gewalt sei. (Screenshot: TELE TOP)

«Ich weiss nicht, welche Frau noch nie sexuelle Gewalt erlebt hat», meint Jacqueline Fehr auf die Frage, ob Sie selbst Betroffene von sexueller Gewalt sei. (Screenshot: TELE TOP)

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«Ich weiss nicht, welche Frau noch nie sexuelle Gewalt erlebt hat», meint Jacqueline Fehr auf die Frage, ob Sie selbst Betroffene von sexueller Gewalt sei. «Das finde ich nach wie vor erschreckend.» Die Zürcher Justizdirektorin (SP) setzt sich seit den 90er Jahren gegen sexualisierte Gewalt an Frauen ein. «In erster Linie wollen wir sexualisierte Gewalt an Frauen verhindern.» Aber auch bereits Betroffenen soll geholfen werden - wichtig sei da die momentane Diskussion in Bundesbern. «Neu sollen Anklägerinnen vor Gericht nicht mehr gefragt werden: «Wieso haben Sie sich nicht gewehrt?», betont Fehr gegenüber TELE TOP. «Sondern der mutmassliche Täter soll gefragt werden: «Warum sind Sie davon ausgegangen, dass die Anklägerin einverstanden war?»

Das ganze Interview mit der Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) im Beitrag von TELE TOP:

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