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Zürcher Kulturschaffende können ab Freitag Gesuche einreichen

Am Freitag öffnet der Kanton Zürich das Gesuchsportal, über das selbständige Kulturschaffende für die Phase Februar bis April finanzielle Hilfe beantragen können. Freischaffende Kulturschaffende können Unterstützung für die Periode von November 2020 bis April 2021 beantragen.

06.05.2021 / 15:38 / von: sko/sda
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Selbständige Zürcher Kulturschaffende können ab Freitag finanzielle Corona-Unterstützung beantragen für die Periode Februar bis April. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Selbständige Zürcher Kulturschaffende können ab Freitag finanzielle Corona-Unterstützung beantragen für die Periode Februar bis April. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Ab Freitag könen selbständige und freischaffende Zürcher Kulturschaffende finanzielle Hilfe beim Kanton beantragen. Selbstständige für die Zeit von Februar bis April, Freischaffende für die Phase von November 2020 bis April 2021.

Die Einsendefrist endet für beide Kategorien am 31. Mai, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte. Für Selbständige läge der maximale Netto-Ertragsausfall bei 6100 Franken. Sie können als Vergleichsjahr das ertragreichste der drei Jahre von 2017 bis 2019 heranziehen. Freischaffende können sich auf das versicherte Einkommen der Arbeitslosenversicherung stützen.

Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) bedauere aber nach wie vor, dass das«Zürcher Modell» nicht weitergeführt werden kann. Der Bundesrat hatte dies untersagt.

«Zürcher Modell»: «Substanzieller» Beitrag an Kultur

Im März hatte Fehr bekannt gegeben, dass Zürcher Kulturschaffende für die Monate November 2020 bis Januar 2021 eine pauschale Corona-Ausfallentschädigung erhielten. Für drei Monate gebe es so maximal 9000 Franken. Andere Einkünfte würden abgezogen.

Laut Mitteilung vom Donnerstag wird der Kanton wohl nächste Woche alle 683 Gesuche für das «Zürcher Modell» geprüft haben. Aktuell stammen ein Viertel der Gesuche aus dem Bereich Bildende Kunst. Letztes Jahr machte diese Sparte noch neun Prozent der Gesuche aus.

Das Zürcher Vorgehen habe damit einen substanziellen Beitrag an die Sicherung der kulturellen Vielfalt geleistet, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die finanziellen Corona-Hilfsprogramme von Bund und Kanton entschädigen Kulturschaffende und andere Gewerbetreibende für Einnahmeausfälle, die durch die Folgen der Coronapandemie entstanden sind.

Im Interview mit RADIO TOP erklärt SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr, weshalb das neue System vom Bund mehr Aufwand bedeutet für die Kulturschaffenden:

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