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Zürcher Mittelschüler müssen auf dem Gang Maske tragen

Zürcher Berufsschüler und Gymnasiasten müssen im neuem Schuljahr ausserhalb des Unterrichts in den Innenräumen Masken tragen. Dies gab der Kanton am Dienstag bekannt.

11.08.2020 / 12:02 / von: mma/mju/cgr/sda
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Silvia Steiner, Regierungspraesidentin und Bildungsdirektorin, informiert an einer Medienkonferenz über das Schutzkonzept der Schulen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Silvia Steiner, Regierungspraesidentin und Bildungsdirektorin, informiert an einer Medienkonferenz über das Schutzkonzept der Schulen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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Im Kanton Zürich startet am Montag das neue Schuljahr. Das Schutzkonzept mit Abstands- und Hygienevorschriften gilt weiterhin. Während in der obligatorischen Schule keine grossen Änderungen gemacht werden, ändert sich für die Zürcher Mittelschüler Einiges. Dies teilt der Kanton am Dienstag mit.

In allen Schulzimmern der Gymnasien und der Berufsfachschulen müsse während des Unterrichts ein möglichst grosser Abstand zwischen den Einzeltischen eingerichtet werden. Ausserdem gelte eine fixe Sitzordnung in den Klassen, damit jederzeit nachvollziehbar ist, wer wo gesessen hat.

Wie das Schutzkonzept für den Schulstart im Kanton Zürich aussieht, im Beitrag von RADIO TOP: 

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Auf eine Maskenpflicht im Schulzimmer, wenn die Schüler am Platz sitzen, wird verzichtet. Eine solche gilt zum Beispiel am Schaffhauser Berufsbildungszentrum. Ausnahmen gelten für den Unterricht im Labor oder im berufspraktischen Unterricht. Auch in den Innenräumen der Schulen müssen die Schüler wie auch Lehrer zur Maske greifen. Grund dafür sei laut dem Kanton, dass die Abstandsregeln nicht unbedingt eingehalten werden können und die Nachverfolgung schwierig sei.

Die Masken werden nicht von den Schulen zur Verfügung gestellt, heisst es weiter. Die Schüler müssen selbst für die Masken aufkommen. 

Im Beitrag von TELE TOP reagiert ein Lehrer auf das Schutzkonzept des Kantons Zürich: 

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Quarantäneregeln gelten auch für Kinder

Der Kanton weist darauf hin, dass die Quarantänebestimmungen des Bundes auch für Kinder und Jugendliche gelten. Wer aus diesen Gründen den Unterricht verpasst, erhält eine entschuldigte Absenz. Anrecht auf Fernunterricht hätten die Schüler allerdings nicht.

Keine Abstandsregel für Primarschüler

Anders präsentiert sich die Situation in der Primarschule und der Sekundarstufe I. Eine Maskenpflicht gibt es dort nicht. In den obligatorischen Schulen müssen die Schülerinnen und Schüler im Gegensatz zu Erwachsenen auch die Abstandsregel nicht konsequent einhalten. Sie müssen vor allem die Hygienevorschriften befolgen, sich also etwa die Hände regelmässig waschen. Dies gilt auch für die mehr als 11'600 Schüler, die nächste Woche in Winterthur wieder zur Schule gehen

Auch Kinder und Jugendliche müssen nach Rückkehr aus Risikoland in Quarantäne

Die Quarantänevorschriften des Bundes gelten laut Steiner auch für Kinder und Jugendliche. Schüler, die aus Risikoländern zurückkehren, müssen in Quarantäne und erhalten dafür eine entschuldigte Absenz.

Die Schulen und Lehrpersonen sollen keine Nachforschungen zu den Ferienauftenthalten der Schülerinnen und Schüler betreiben. Wenn eine Lehrperson aber weiss, dass ein Kind aus einem Risikoland eingereist ist, und sich die Familie nicht an die Quarantänevorschriften hält, soll das Kind nach Hause geschickt werden. Zudem sollen die Schulen in solchen Fällen dem kantonalen schulärztlichen Dienst eine Meldung machen.

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Carla Häberlin
am 12.08.2020 um 15:15
Das mit den Masken tragen bei Schülern ist total unnötig,da das Virus einfach ungefährlich ist und nicht halb so schlimm wie bei einer Grippe.Jezt könnte man mit diesen Massnahmen sofort aufhören.