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Zürcher Nachwuchs verliert 0:4 gegen Basel

Der FC Basel schlug ein verstärktes U21-Team des FC Zürich im Prolog der 31. Runde in der Super League 4:0. Während die 1. Mannschaft der Zürcher in der Quarantäne ist, wehrte sich der Nachwuchs nach Möglichkeit und kassierte zwei Tore erst in der Nachspielzeit.

14.07.2020 / 22:42 / von: lny/sda
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Die jungen Zürcher wehrten sich in Basel nach Kräften: Zweikampf zwischen FCZ-Verteidiger Sauter und dem Basler Alderete. (Bild: KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die jungen Zürcher wehrten sich in Basel nach Kräften: Zweikampf zwischen FCZ-Verteidiger Sauter und dem Basler Alderete. (Bild: KEYSTONE/Georgios Kefalas)

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Basel 4, FC Zürich 0. - Mit Blick auf das Scoreboard war es ein ganz gewöhnliches Duell zwischen Baslern und Zürchern in dieser Saison. Zum dritten Mal im vierten Spiel siegte der FCB gegen den Rivalen aus Zürich mit diesem klaren Resultat. Doch Normalität herrschte im St.-Jakob-Park natürlich nicht. Nicht nach diesen letzten Tagen beim FC Zürich, dessen Mannschaft nach zehn positiven Corona-Fällen, von denen sechs Spieler, drei Staff-Mitglieder und auch Präsident Ancillo Canepa betroffen sind, unter Quarantäne gestellt wurde.

So trat der FCZ in Basel mit einer Mannschaft an, die in dieser Formation wohl nie mehr auflaufen wird. Die U21-Auswahl der Zürcher wurde verstärkt durch Marco Schönbächler, Pa Modou und Antonio Marchesano - die einzigen FCZ-Spieler, welche zuletzt gegen Neuchâtel Xamax nicht im Aufgebot gestanden hatten. Sie sind von der aktuellen Quarantäne-Massnahme für die 1. Mannschaft des FCZ befreit. Das Gros des Rests bei den Zürchern hat noch nie in der Super League gespielt - und einige von ihnen kamen sogar in der Promotion League erst in einer Handvoll Partien zum Einsatz.

Der vierte Basler Sieg im vierten Heimspiel seit dem Wiederbeginn stand unter diesen Umständen im Prinzip nie zur Diskussion. Bis zur 37. Minute sorgten die Routiniers Fabian Frei und Valentin Stocker erwartet früh für die entscheidende Differenz. Bemerkenswert war dabei höchstens, dass in den Reihen des FC Zürich nicht die Jungen die entscheidenden Fehler begingen, sondern die arrivierten Pa Modou und Marco Schönbächler. Pa Modou stand bei der Flanke auf Frei falsch und liess sich dann vom Basler auch noch ausdribbeln, Schönbächler stand mit einem Fehlpass am Ursprung des FCB-Angriffs, der letztlich durch Stocker zum 0:2 führte.

Als die anfängliche Neugier über Aufstellung und Qualität der Zürcher Nachwuchsmannschaft gestillt war und die Basler Tore die Partie frühzeitig entschieden hatten, plätscherte das Spiel nach der Pause in gemächlichem Tempo dahin. Viel Kampf und eine ansprechende Ordnung genügten den jungen Zürchern, um die halbherzigen Bemühungen der Basler trotz zwei weiteren Gegentoren in der Nachspielzeit durch Ricky van Wolfswinkel und nochmals Frei nicht zu einer krachenden Kanterniederlage auswachsen zu lassen. Ausserdem spielte sich Torhüter Novem Baumann, an sich die Nummer 3 beim FCZ, trotz dem Fehler beim vierten Gegentor mit einigen spektakulären Paraden in den Mittelpunkt. So hatte diese Zürcher Truppe gegen Basel am Ende zumindest kein schlechteres Resultat erzielt als das Fanionteam mit seinen zwei 0:4-Klatschen zuvor in dieser Saison.

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