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Zürcher Politiker lancieren Abstimmungskampf zum Stimmrechtsalter 16

Am 15. Mai darf die Zürcher Stimmbevölkerung über das Stimmrechtsalter 16 entscheiden. Bei einem Ja dürfen Jugendliche ab 16 Jahren neu auf Gemeinde- und Kantonsebene abstimmen und wählen. Das Nein-Komitee hat am Montag seine Argumente präsentiert.

04.04.2022 / 19:04 / von: mju/mma
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TELE TOP hat mit den Befürworten und Gegnern des Stimmrechtsalter 16 gesprochen:

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«Die meisten Jugendlichen interessieren sich nicht für Politik», meint Andreas Leupi, der Kampagnenleiter des Nein-Komitees zum Stimmrechtsalter 16. Obwohl sich der 25-Jährige schon seit seiner Jugend für Politik interessiert, hatte er als 16-Jähriger nie das Bedürfnis, zu Wählen oder Abzustimmen. «Für mich war das mit 18 völlig in Ordnung», meint er. Auch würde es für Jugendliche nur wenig Sinn machen, über Dinge zu entscheiden, welche sie noch nicht betreffen. «Sie würden dann etwa über Steuersenkungen abstimmen, obwohl sie noch keine Steuern zahlen müssen».

Da ist Leandra Columberg, die jüngste Zürcher Kantonsrätin, ganz anderer Meinung. Jugendliche hätten sehr wohl Pflichten, welche sie zum Wählen und abstimmen berechtigen würden. «Viele Menschen in diesem Alter arbeiten zum Beispiel bereits. Auch ist man strafmündig». die SP-Politikerin unterstützt das Stimmrechtsalter 16. «Mich hat es als Jugendliche frustriert, dass ich mich nicht noch mehr in der Politik einbringen durfte.

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Michael Hofer
am 04.04.2022 um 21:32
Herr Leuppi, ich muß Ihnen widersprechen: Jugendliche zwischen 16-18 haben sehr wohl Interesse an Politik, siehe Klimastreik. Es geht die am ehesten an. Ich sehe wie junge Menschen sich engagieren.